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Sie haben Fragen zu RSV oder der RSV-Impfung? Sprechen Sie im Idealfall direkt mit Ihrem Arzt oder Ihrem Apotheker, ob eine RSV-Impfung für Sie von der STIKO empfohlen wird.
Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) gehört zu den häufigsten Erregern akuter Atemwegsinfektionen bei Säuglingen und Kleinkindern. Besonders in den Herbst-, Winter- und Frühlingsmonaten (Oktober bis April) steigt die Infektionsrate stark an. Das Virus kann prinzipiell alle Altersgruppen und Geschlechter betreffen, jedoch sind besonders ältere Menschen und die Jüngsten stark gefährdet, da sie häufiger schwerwiegende Komplikationen entwickeln können. Gerade bei Kindern im ersten Lebensjahr verlaufen etwa 5,8 von 1.000 Infektionen (0,58 %) schwer und machen einen Krankenhausaufenthalt notwendig1.
RSV ist ein hoch ansteckendes Virus, das die Schleimhäute der Atemwege befällt. Typische Symptome sind:
Besonders gefährlich ist RSV für3:
Die Atemwege sind noch sehr eng. Schon geringe Schleimproduktion kann zu Atemnot führen, besonders bei einer RSV-Infektion, die eine Entzündung der Bronchien (Bronchiolitis) verursacht.
Auch das Immunsystem ist noch nicht voll entwickelt. Infektionen können schlechter abgewehrt werden, was zu schwereren und länger anhaltenden Krankheitsverläufen führen kann.
RSV verbreitet sich durch2:
Das Virus ist hoch ansteckend. In Gemeinschaftseinrichtungen wie Kitas oder Krippen kann es sich besonders schnell verbreiten.
Muttermilch stärkt die Abwehrkräfte und bietet einen gewissen Schutz vor Infektionen, einschließlich RSV.
Die RSV-Prophylaxe soll bei allen Neugeborenen und Säuglingen vor bzw. in ihrer ersten RSV-Saison erfolgen. Diese Empfehlung schließt auch Kinder mit bekannten Risikofaktoren (u.a. Frühgeburt, broncho- pulmonale Dysplasie, schwere angeborene Herzfehler, neuromuskuläre Erkrankungen, syndromale Erkrankungen wie Trisomie 21 sowie angeborene oder erworbene Immundefizienz) für schwere RSV-Infektionen ein3.