Alkoholabhängigkeit ist eine chronische Erkrankung — keine Charakterschwäche und kein Mangel an Willenskraft. Nach der ICD-10 liegt sie vor, wenn innerhalb eines Jahres mindestens drei dieser sechs Kriterien erfüllt waren:¹
Verlangen: ein starker Wunsch oder Zwang, Alkohol zu trinken (Craving).
Kontrollverlust: Beginn, Menge oder Ende des Trinkens lassen sich nicht mehr steuern.
Entzugserscheinungen: Zittern, Schwitzen, Unruhe, wenn der Spiegel sinkt — oder Trinken, um sie zu vermeiden.
Toleranz: Für dieselbe Wirkung braucht es immer mehr.
Einengung: Andere Interessen treten zugunsten des Trinkens und der Erholung davon zurück.
Weitertrinken trotz Schäden: obwohl körperliche, psychische oder soziale Folgen spürbar sind.
Eine völlig risikofreie Menge Alkohol gibt es nach heutigem Wissen nicht — für die Gesundheit gilt: je weniger, desto besser.² Wer nicht abhängig ist, aber regelmäßig viel trinkt, hat trotzdem ein Gesundheitsproblem. Und: Abhängigkeit ist gut behandelbar, je früher, desto besser.
2. Vom riskanten Konsum zur Abhängigkeit
Die Übergänge sind fließend. Fachleute unterscheiden drei Stufen, für die jeweils andere Hilfen passen:¹,³
Stufe
Merkmale
Was passt
Riskanter Konsum
Regelmäßig mehr als risikoarm oder häufiges Rauschtrinken — noch ohne erkennbare Schäden
Kurzberatung in der Hausarztpraxis, Konsum reduzieren, Trinkpausen
Schädlicher Gebrauch (F10.1)
Der Konsum hat bereits körperliche oder psychische Schäden verursacht
Beratung, Reduktion oder Abstinenz, Behandlung der Folgeschäden
Abhängigkeit (F10.2)
Mindestens drei der sechs Kriterien
Entzug und Entwöhnung; Abstinenz als vorrangiges Ziel, Trinkmengenreduktion als Zwischenziel
Tabelle nach rechts scrollbar
Die Leitlinie formuliert klar: Bei Abhängigkeit ist Abstinenz das vorrangige Therapieziel. Ist sie zurzeit nicht erreichbar, soll eine Reduktion von Menge und Häufigkeit angestrebt werden — jeder Schritt weniger senkt den Schaden.¹
3. Anzeichen und Folgen
Woran du es merken kannst
Trinken, um zu funktionieren — morgens gegen Zittern, Schwitzen oder innere Unruhe, abends, um abschalten oder schlafen zu können.
Heimlichkeit — versteckte Flaschen, Vortrinken, Verharmlosen der Mengen.
Erinnerungslücken — „Filmrisse“ nach dem Trinken.
Vorsätze scheitern — trotz fester Absicht wird es mehr, als geplant war.
Konflikte — mit Partnerin oder Partner, am Arbeitsplatz, im Straßenverkehr.
Was Alkohol im Körper anrichtet
Langfristig schädigt Alkohol nahezu jedes Organ: die Leber von der Fettleber bis zur Zirrhose, Bauchspeicheldrüse und Magen, das Herz mit Bluthochdruck und Rhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, die Nerven mit einer Polyneuropathie, das Gehirn mit Gedächtnisstörungen. Das Risiko für mehrere Krebsarten steigt, darunter Mund, Rachen, Speiseröhre, Leber, Darm und Brust. Psychisch gehen Alkoholprobleme oft mit Depression, Angst und Schlafstörungen einher — Ursache und Folge verstärken sich gegenseitig.⁴
Notruf 112 — sofort handeln. Bei einer Alkoholvergiftung mit Bewusstlosigkeit oder Atemstörungen, bei einem Krampfanfall, bei Verwirrtheit, Halluzinationen, heftigem Zittern und Fieber im Entzug (möglicherweise ein Delir) sowie bei Bluterbrechen oder schwarzem Stuhl wähle sofort die 112. Wenn du Gedanken hast, dir das Leben zu nehmen, wähle ebenfalls 112 oder sprich rund um die Uhr, kostenlos und anonym mit der Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.
4. Ursachen und Risikofaktoren
Eine Abhängigkeit entsteht aus dem Zusammenspiel mehrerer Faktoren — niemand „entscheidet“ sich dafür:¹
Veranlagung — Abhängigkeit tritt in Familien gehäuft auf; Gene beeinflussen, wie stark Alkohol wirkt und wie schnell Toleranz entsteht.
Gewöhnung im Gehirn — Alkohol greift in das Belohnungssystem ein. Mit der Zeit passt sich das Gehirn an, und ohne Alkohol entsteht ein Mangelzustand.
Psyche — Stress, Einsamkeit, Angst, Depression oder Traumata: Alkohol als „Selbstmedikation“ lindert kurzfristig und verschlimmert langfristig.
Umfeld — ständige Verfügbarkeit, Trinkkultur im Freundeskreis oder Beruf, früher Einstieg in der Jugend.
Medikamente im Blick behalten. Beruhigungs- und Schlafmittel wie Benzodiazepine oder Z-Substanzen machen selbst abhängig; zusammen mit Alkohol drohen Suchtverlagerung und gefährliche Dämpfung von Atmung und Bewusstsein. Außerdem enthalten manche Arzneimittel Alkohol — etwa einige Tropfen, pflanzliche Tinkturen oder Säfte. Wer abstinent leben will, fragt in der Apotheke nach alkoholfreien Alternativen. Mehr im Ratgeber Medikamente und Alkohol.
5. Diagnose: ehrlich hinschauen
Die Hausarztpraxis ist eine gute erste Anlaufstelle — sie unterliegt der Schweigepflicht. Die Diagnose stützt sich vor allem auf das Gespräch.¹
Fragebogen: Die Leitlinie empfiehlt den AUDIT oder seine Kurzform AUDIT-C — zehn beziehungsweise drei Fragen zu Menge, Häufigkeit und Folgen des Trinkens.
Gespräch: Die sechs Kriterien der Abhängigkeit, Trinkmuster, frühere Entzüge, Krampfanfälle oder Delirien — wichtig für die Planung eines sicheren Entzugs.
Körperliche Untersuchung: Leber, Blutdruck, Nerven, Zeichen von Entzug.
Blutwerte: Leberwerte wie Gamma-GT, das Volumen der roten Blutkörperchen (MCV) oder CDT können auf chronischen Konsum hinweisen. Beweisen können sie ihn nicht, und normale Werte schließen ein Problem nicht aus — siehe Blutwerte verstehen.
Begleiterkrankungen: Depression, Angst, Schlafstörungen und andere Süchte werden mit erfasst und mitbehandelt.
Medikamentenliste: vollständig, einschließlich Schlaf- und Schmerzmitteln — sie entscheidet mit darüber, welche Entzugs- und Rückfallmedikamente sicher sind.
6. Entzug: warum nicht allein
Wer über längere Zeit viel getrunken hat, sollte nicht einfach abrupt aufhören — und schon gar nicht allein. Schon wenige Stunden nach dem letzten Glas können Zittern, Schwitzen, Unruhe, Übelkeit, Schlaflosigkeit, Herzrasen und Blutdruckanstieg einsetzen. Gefürchtet sind Krampfanfälle und das Delirium tremens mit Verwirrtheit und Halluzinationen, das unbehandelt lebensgefährlich ist.¹,⁴
EmpfohlenQualifizierte Entzugsbehandlung
Mehr als Entgiftung
Neben der körperlichen Entgiftung gibt es Motivationsarbeit, Psychoedukation, Gruppen und die Planung der Weiterbehandlung. Die Leitlinie empfiehlt sie statt einer reinen Entgiftung, in der Regel über rund drei Wochen.
Ambulant nur in ausgewählten Fällen
Möglich, wenn kein schwerer Entzug zu erwarten ist, das Umfeld stützt und die Praxis Erfahrung, engmaschige Kontrollen und einen erreichbaren Notfalldienst sicherstellt. Nach früheren Krampfanfällen oder Delirien, in der Schwangerschaft oder bei schweren Begleiterkrankungen wird stationär entzogen.
MedikamenteDen Entzug sicher machen
Benzodiazepine
Mittel der ersten Wahl: Sie lindern Entzugssymptome und senken das Risiko für Krampfanfälle und Delir. Sie werden nur zeitlich begrenzt gegeben, weil sie selbst abhängig machen; bei Leberschäden bevorzugt Wirkstoffe wie Lorazepam.
Clomethiazol
Wirksam, aber nur stationär — wegen des Abhängigkeitspotenzials und der geringen therapeutischen Breite nie ambulant und nie zusammen mit Benzodiazepinen.
Vitamin B1 (Thiamin)
Zum Schutz vor der Wernicke-Enzephalopathie, einer schweren Hirnschädigung durch Vitamin-B1-Mangel.
Ergänzend
Antiepileptika bei erhöhtem Krampfrisiko, Haloperidol bei Halluzinationen, Clonidin oder Betablocker gegen starke vegetative Symptome — nie als alleinige Entzugsbehandlung.
Nicht empfohlen sind laut Leitlinie Baclofen und GHB für den Entzug — und auch Alkohol selbst als „Medikament“. Welche Mittel in welcher Dosis eingesetzt werden, entscheidet das behandelnde Team anhand der Entzugsschwere.¹
Nicht auf eigene Faust aufhören — aber auch nicht aufschieben. Wenn du seit Längerem täglich trinkst, sprich noch diese Woche mit deiner Hausarztpraxis oder einer Suchtberatung über einen begleiteten Entzug. Beruhigungsmittel aus dem Entzug werden danach ausgeschlichen, nicht einfach weitergenommen oder abrupt gestoppt — siehe Medikamente absetzen. Bei Krampfanfall, Verwirrtheit oder Halluzinationen gilt immer: 112.
7. Rückfallschutz: Therapie und Medikamente
Der Entzug ist der Anfang, nicht die Behandlung. Die Leitlinie fordert eine nahtlose Weiterbehandlung, die sich über mindestens ein Jahr erstrecken soll.¹
Entwöhnungsbehandlung (Suchtreha) — ambulant, ganztägig ambulant oder stationär, meist über die Rentenversicherung. Beim Antrag hilft die Suchtberatungsstelle.
Psychotherapie — kognitive Verhaltenstherapie und motivierende Gesprächsführung sind gut belegt: Auslöser erkennen, Verlangen aushalten, Alternativen aufbauen.
Selbsthilfe — etwa Anonyme Alkoholiker, Blaues Kreuz, Kreuzbund oder Guttempler. Für viele eine tragende Säule über Jahre.
ErstlinieMedikamente gegen das Verlangen
Acamprosat
Dämpft das Verlangen; Beginn nach dem Entzug, Einnahme mehrmals täglich über Monate. Häufig Durchfall; bei eingeschränkter Nierenfunktion (Serumkreatinin über 120 µmol/l) darf es nicht eingenommen werden.⁵
Naltrexon
Blockiert Opioidrezeptoren und schwächt die belohnende Wirkung von Alkohol. Darf nicht mit opioidhaltigen Schmerz- oder Hustenmitteln kombiniert werden — sie wirken dann nicht, und es kann ein Entzug ausgelöst werden. Leberwerte werden kontrolliert.⁵
WeitereEinzelfall und Sonderfälle
Nalmefen
Zur Trinkmengenreduktion zugelassen, wird bei Bedarf an Tagen mit Trinkrisiko eingenommen. Gleiche Vorsicht mit Opioiden wie bei Naltrexon.
Disulfiram
Löst bei Alkoholkonsum eine heftige Unverträglichkeitsreaktion aus. In Deutschland für diese Indikation nicht mehr zugelassen; laut Leitlinie nur, wenn andere Wege gescheitert sind, und unter Aufsicht.
Off-label: Baclofen, Gabapentin, Topiramat
Werden untersucht und teils eingesetzt, sind dafür aber nicht zugelassen; die Studienlage ist uneinheitlich. Baclofen darf nie abrupt abgesetzt werden.
Ehrlich eingeordnet: Die Medikamente senken das Rückfallrisiko messbar, aber moderat — sie wirken laut Leitlinie im Rahmen eines Gesamtbehandlungsplans, nicht als Ersatz dafür. Ob und welches Mittel passt, entscheidet die behandelnde Praxis.¹
Acamprosat mehrmals täglich — und keine Dosis vergessen?
brite erinnert an jede Einnahme und warnt vor riskanten Kombinationen, etwa mit Opioiden.
Solange noch getrunken wird, sind Wechselwirkungen ein reales Risiko — und eine geschädigte Leber baut viele Arzneimittel anders ab. Die wichtigsten Kombinationen:⁴
Medikamente
Risiko mit Alkohol
Benzodiazepine, Schlafmittel wie Zolpidem, Opioide wie Tramadol, Pregabalin, sedierende Antidepressiva und Antihistaminika
Verstärkte Dämpfung bis zu Atemstillstand, Stürze, Unfälle
Rückfälle gehören bei vielen Betroffenen zum Verlauf einer Suchterkrankung. Sie bedeuten nicht, dass alles umsonst war — entscheidend ist, wie schnell du wieder aussteigst.¹
Sofort reden: mit Therapeutin, Therapeut, Suchtberatung oder Selbsthilfegruppe — je früher, desto kürzer der Rückfall.
Medikamente nicht eigenmächtig stoppen: Acamprosat und Naltrexon lösen mit Alkohol keine Unverträglichkeitsreaktion aus. Kläre mit der Praxis, wie es weitergeht.
Toleranz ist gesunken: Nach längerer Abstinenz wirken frühere Mengen deutlich stärker — Vergiftungsgefahr.
Erneuter Entzug: Wurde wieder über Tage viel getrunken, drohen erneut Entzugserscheinungen — dann ärztlich begleitet aufhören.
Auswerten statt verurteilen: Was war der Auslöser, was hätte geholfen? Das fließt in den Notfallplan ein.
10. Alltag, Angehörige und Hilfe
Suchtberatung nutzen — kostenlos, auf Wunsch anonym, auch für Angehörige. Die Sucht & Drogen Hotline ist rund um die Uhr unter 01806 313031 erreichbar (kostenpflichtig, 20 Cent pro Anruf).³
Auslöser planen — Feiern, Stress, Einsamkeit: Wer vorher weiß, was er trinkt und wann er geht, ist besser geschützt.
Schlaf ohne Alkohol neu lernen — in den ersten Wochen schlafen viele schlecht. Das bessert sich meist; Hilfe ohne Suchtrisiko unter Schlafstörungen.
Naltrexon im Notfall sichtbar machen — ein Hinweis im Portemonnaie sorgt dafür, dass Rettungsdienst und Klinik die Schmerztherapie anpassen; siehe Notfallausweis für Medikamente.
Angehörige: Hilfe statt Kontrolle — Flaschen suchen und Ausreden decken erschöpft. Sprich Sorgen offen an, setze Grenzen und hol dir selbst Unterstützung, etwa in Angehörigengruppen.
Der Weg aus der Abhängigkeit ist selten gerade. Aber er ist gut gangbar — mit medizinischer Begleitung, Menschen, die mitgehen, und einem Plan für die schwierigen Momente.
Abstinenz braucht Struktur
Medikamente, Termine und Verlauf an einem Ort festhalten — auch für das Gespräch mit Praxis und Beratung.
Nicht die Menge allein entscheidet, sondern das Muster. Nach der ICD-10 liegt eine Abhängigkeit vor, wenn innerhalb eines Jahres mindestens drei von sechs Kriterien erfüllt waren, etwa starkes Verlangen, Kontrollverlust, Toleranzentwicklung oder Entzugserscheinungen. Eine ehrliche Einschätzung ermöglicht der AUDIT-Fragebogen gemeinsam mit der Hausarztpraxis.
Nur in ausgewählten Fällen und nie ohne ärztliche Begleitung. Ein ambulanter Entzug kommt infrage, wenn kein schwerer Verlauf zu erwarten ist, das Umfeld unterstützt und die Praxis engmaschig kontrolliert. Nach früheren Krampfanfällen oder Delirien, bei schweren Begleiterkrankungen oder in der Schwangerschaft wird stationär entzogen.
Die körperlichen Entzugssymptome klingen meist innerhalb von Tagen bis etwa einer Woche ab. Die Leitlinie empfiehlt eine qualifizierte Entzugsbehandlung von in der Regel rund drei Wochen, weil sie neben der Entgiftung auch die Weiterbehandlung vorbereitet. Der Rückfallschutz danach sollte mindestens ein Jahr umfassen.
Zugelassen und von der Leitlinie empfohlen sind Acamprosat und Naltrexon, zur Trinkmengenreduktion zusätzlich Nalmefen. Sie senken das Rückfallrisiko moderat und wirken am besten zusammen mit Beratung, Psychotherapie oder Selbsthilfe. Welches Mittel passt, entscheidet die behandelnde Praxis.
Nicht-opioidhaltige Schmerzmittel sind in der Regel möglich, opioidhaltige Schmerz- und Hustenmittel wie Tramadol, Tilidin oder Codein dagegen nicht: Sie wirken unter Naltrexon kaum, und es kann ein Entzug ausgelöst werden. Informiere vor jeder Behandlung und im Notfall darüber, dass du Naltrexon nimmst.
Bei einer Abhängigkeit ist Abstinenz laut Leitlinie das vorrangige Ziel. Ist sie zurzeit nicht erreichbar, soll eine deutliche Reduktion von Menge und Häufigkeit angestrebt werden, weil jeder Schritt weniger den Schaden senkt. Das sollte fachlich begleitet werden.
Möglichst schnell mit Therapeutin, Therapeut, Suchtberatung oder Selbsthilfegruppe sprechen. Ein Rückfall ist kein Scheitern, sondern ein häufiger Teil des Verlaufs. Nach längerer Abstinenz ist die Toleranz gesunken; wurde wieder über Tage viel getrunken, sollte das erneute Aufhören ärztlich begleitet werden.
Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Therapie. Wer über längere Zeit viel getrunken hat, sollte nicht ohne ärztliche Begleitung abrupt aufhören; bei Krampfanfall, Verwirrtheit, Halluzinationen, Bewusstlosigkeit oder Gedanken an Suizid wähle sofort die 112, die Telefonseelsorge ist rund um die Uhr unter 0800 111 0 111 erreichbar. Naltrexon und Nalmefen dürfen nicht mit opioidhaltigen Medikamenten kombiniert werden. Die Medikamentenwahl und Dosierung wird immer individuell von der behandelnden Praxis festgelegt. Letzte Aktualisierung: September 2026.