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Deine Gesundheit endlich verständlich mit brite
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Sarah K., 34
Endlich verstehe ich meine Therapie. Die App erinnert mich, beantwortet meine Fragen - und ich fühle mich nicht mehr alleine damit.
Auf einen Blick
Ein Magen-Darm-Infekt (medizinisch akute Gastroenteritis) ist eine Infektion von Magen und Darm. Typisch sind Durchfall, oft zusammen mit Übelkeit, Erbrechen und Bauchkrämpfen. Ausgelöst wird er meist durch Viren, vor allem Noroviren, seltener durch Bakterien und nur selten durch Parasiten.
Magen-Darm-Infekte sind sehr häufig und in den allermeisten Fällen harmlos. Sie klingen meist nach einigen Tagen von allein wieder ab. Die wichtigste Aufgabe in dieser Zeit ist nicht ein bestimmtes Medikament, sondern genug zu trinken, denn die größte Gefahr ist der Flüssigkeitsverlust.
Den Überblick behalten, auch wenn es einem schlecht geht.
Ein Magen-Darm-Infekt ist meist schnell vorbei. Wenn du andere Medikamente nimmst oder den Überblick behalten willst, hilft brite mit Erinnerungen, einem Wechselwirkungs-Check und einem Platz für deine Beschwerden.
Kostenlos registrierenEin Magen-Darm-Infekt beginnt oft plötzlich. Typische Beschwerden sind:
Meist klingt ein Magen-Darm-Infekt nach einigen Tagen von allein wieder ab. Bei einem Norovirus geht es oft schon nach ein bis drei Tagen besser. Die größte Gefahr ist nicht der Infekt selbst, sondern der Flüssigkeitsverlust, vor allem bei kleinen Kindern und älteren Menschen.
Die meisten Magen-Darm-Infekte sind viral. Manchmal stecken aber Bakterien dahinter, und das kann für die Behandlung wichtig sein. Sicher unterscheiden lässt sich das nur über eine Stuhluntersuchung, einige Anhaltspunkte gibt es aber:
| Eher viral (z. B. Norovirus) | Eher bakteriell (z. B. Campylobacter, Salmonellen) | |
|---|---|---|
| Stuhl | wässriger Durchfall, meist ohne Blut | manchmal blutiger oder schleimiger Durchfall |
| Erbrechen | oft im Vordergrund (besonders Norovirus) | eher der Durchfall im Vordergrund |
| Fieber | meist kein oder nur leichtes Fieber | häufiger hohes Fieber |
| Dauer | meist kurz, oft 1 bis 3 Tage | manchmal länger und schwerer |
| Auslöser | sehr ansteckend von Mensch zu Mensch | oft über Lebensmittel (Geflügel, Eier), manchmal nach Reisen |
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Die Übergänge sind fließend, und allein an den Beschwerden lässt sich nicht sicher sagen, was die Ursache ist. Wichtig ist vor allem: Bei blutigem Durchfall, hohem Fieber oder einem schweren, länger anhaltenden Verlauf solltest du ärztlichen Rat suchen, dann kann eine Stuhluntersuchung sinnvoll sein.
Bei einem Magen-Darm-Infekt ist das Wichtigste nicht ein bestimmtes Medikament, sondern genug zu trinken. Durch Durchfall und Erbrechen verliert der Körper Flüssigkeit und Salze (Elektrolyte), und genau das auszugleichen ist die zentrale Behandlung.
Behalte im Blick, ob genug getrunken und ausgeschieden wird. Wann ein Flüssigkeitsmangel gefährlich wird, steht weiter unten im Abschnitt „Wann zum Arzt“.
Viele greifen bei Durchfall reflexartig zu einem Mittel, das den Durchfall stoppt, oder hoffen auf ein Antibiotikum. Beides ist oft nicht sinnvoll und kann sogar schaden.
Loperamid (Durchfall-Stopper). Bei Erwachsenen mit wässrigem Durchfall ohne Blut und ohne hohes Fieber kann Loperamid kurzfristig zur Linderung eingesetzt werden, etwa wenn man durch den Tag kommen muss. Es behandelt aber nur das Symptom, nicht die Ursache. Finger weg bei blutigem Durchfall oder hohem Fieber, denn dann kann es schaden. Bei kleinen Kindern sollte Loperamid nicht gegeben werden. Mehr zum Wirkstoff: Loperamid.
Antibiotika. Die meisten Magen-Darm-Infekte werden durch Viren ausgelöst, dagegen helfen Antibiotika überhaupt nicht. Aber auch viele bakterielle Infekte heilen bei sonst gesunden Menschen von allein, ohne Antibiotikum. Antibiotika werden nur in bestimmten Fällen eingesetzt, zum Beispiel bei schweren Verläufen oder bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem, und das entscheidet die Ärztin oder der Arzt. Unnötige Antibiotika können Nebenwirkungen haben, Resistenzen fördern und bei bestimmten Erregern (zum Beispiel EHEC) sogar gefährliche Komplikationen begünstigen.
Oft braucht es kein Medikament, aber den Überblick.
brite hält fest, was du nimmst, prüft Wechselwirkungen mit deinen anderen Medikamenten und notiert deine Beschwerden. Hilfreich, falls du doch zum Arzt gehst oder deine Dauermedikamente im Blick behalten willst.
Jetzt kostenlos startenMagen-Darm-Infekte, besonders Noroviren, sind sehr ansteckend. So senkst du das Risiko, dich oder andere anzustecken:
Geh zur Ärztin oder zum Arzt, wenn der Durchfall blutig ist, hohes Fieber dazukommt, die Beschwerden nach mehreren Tagen nicht besser werden oder sehr stark sind, oder wenn du kürzlich in einem Risikogebiet im Ausland warst. Besonders vorsichtig solltest du bei kleinen Kindern, älteren oder geschwächten Menschen, in der Schwangerschaft und bei chronischen Erkrankungen sein, hier lohnt sich frühzeitig ärztlicher Rat.
Auch wenn ein Infekt meist schnell vorbei ist: brite hilft dir, deine Medikamente im Blick zu behalten und Beschwerden festzuhalten.
Meist nur wenige Tage. Bei einem Norovirus geht es oft schon nach ein bis drei Tagen besser. Manche bakteriellen Infekte dauern etwas länger. Halten die Beschwerden über mehrere Tage an oder werden schlimmer, solltest du ärztlichen Rat suchen.
Am besten viel, in kleinen Schlucken, ideal eine Elektrolytlösung aus der Apotheke. Geeignet sind auch Wasser, verdünnte Säfte und klare Brühe. Sehr zuckerhaltige Getränke allein sind weniger gut.
Bei Erwachsenen mit wässrigem Durchfall ohne Blut und ohne hohes Fieber kann Loperamid kurzfristig lindern. Bei blutigem Durchfall, hohem Fieber und bei kleinen Kindern sollte es nicht eingesetzt werden, da es schaden kann.
Meist nicht. Die meisten Magen-Darm-Infekte sind viral, da helfen Antibiotika nicht. Auch viele bakterielle Infekte heilen von allein. Antibiotika werden nur in bestimmten Fällen vom Arzt verordnet.
Sicher nur durch eine Stuhluntersuchung. Grob gilt: ein viraler Infekt eher wässriger Durchfall mit Erbrechen, kurz und ohne Blut. Bakteriell eher blutiger Durchfall, hohes Fieber oder ein längerer, schwererer Verlauf. Bei diesen Zeichen zum Arzt.
Bei blutigem Durchfall, hohem Fieber, starken oder mehrtägigen Beschwerden, Zeichen von Austrocknung und bei Risikogruppen wie kleinen Kindern, älteren Menschen oder Schwangeren. Bei starker Austrocknung sofort.
Gründlich Hände waschen, eigene Handtücher benutzen, Oberflächen reinigen und während der Erkrankung kein Essen für andere zubereiten, bis mindestens zwei Tage nach Abklingen der Beschwerden.
Iss nach Appetit, sobald es geht, am besten leichte Kost. Strenges Hungern ist nicht nötig. Wichtig ist vor allem, genug zu trinken.