Schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom):
erkennen, behandeln, nachsorgen

Auf einen Blick

HäufigkeitEine der häufigeren Krebserkrankungen in Deutschland
DefinitionBösartiger Tumor der Pigmentzellen (Melanozyten)
FrüherkennungABCDE-Regel · Hautkrebs-Screening als Kassenleistung ab 35, alle zwei Jahre
Therapie der WahlVollständige Entfernung mit Sicherheitsabstand, immer mit Histologie
MedikamenteFortgeschritten: Immun- oder zielgerichtete Therapie · Alltag: Wirkstoffe, die lichtempfindlich machen
Leitlinie & ICD-10S3-Leitlinie Melanom (AWMF 032-024OL) · C43

Nachsorgetermine und lichtempfindliche Medikamente im Blick

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Nachsorge organisieren

1. Was ist schwarzer Hautkrebs?

Das maligne Melanom umgangssprachlich schwarzer Hautkrebs entsteht aus den Pigmentzellen der Haut, den Melanozyten. Ein Teil entwickelt sich aus einem bestehenden Muttermal, die Mehrzahl auf unauffälliger Haut. Es breitet sich häufig erst flächig aus, kann dann aber in die Tiefe vordringen und streuen. Deshalb ist Zeit hier der wichtigste Faktor: Früh erkannt und vollständig entfernt, ist die Prognose in der Regel sehr gut.¹,²

Muttermale sind normal; verdächtig ist nicht die Menge, sondern die Veränderung. Häufig wird schwarzer Hautkrebs mit dem weißen Hautkrebs in einen Topf geworfen: Der ist häufiger, wächst langsamer und streut nur selten. Das Melanom ist seltener, kann aber früher metastasieren ein neuer, dunkler, sich verändernder Fleck ist deshalb ein zeitnaher Termin.²,³


2. ABCDE-Regel und Selbstcheck

Die ABCDE-Regel ist das Kernstück der Früherkennung. Sie ersetzt keine Diagnose, beantwortet aber die Frage: Muss ich damit in die Hautarztpraxis? Ein Fleck muss nicht alle Kriterien erfüllen ein deutlich zutreffender Punkt genügt.

  • A Asymmetrie: gedanklich gefaltet passen die Hälften nicht übereinander. Harmlose Male sind meist rund oder oval.
  • B Begrenzung: unscharfe, ausgefranste oder zackige Ränder.
  • C Colour (Farbe): mehrere Farbtöne in einem Fleck hellbraun, schwarz, rötlich, grau oder weißlich.
  • D Durchmesser: größer als etwa 5 Millimeter. Ein Hinweis, kein Beweis.
  • E Erhabenheit und Entwicklung: der Fleck erhebt sich neu, wird knotig oder verändert sich binnen Monaten das wichtigste Kriterium, weil es die Zeit einbezieht.
Das Prinzip vom „hässlichen Entlein". Die Muttermale eines Menschen ähneln sich in der Regel. Fällt ein Fleck aus der Reihe, weil er anders aussieht als alle anderen, ist genau er der verdächtige. Nicht das größte Mal zählt, sondern das andersartige.

Selbstuntersuchung Schritt für Schritt

Einmal im Monat, bei gutem Licht, mit Hand- und Wandspiegel systematisch.

  1. Gesicht, Ohren (auch dahinter), Hals, Nacken.
  2. Kopfhaut scheitelweise mit Kamm oder Föhn durchgehen.
  3. Oberkörper vorn, bei Frauen unter der Brust; Achselhöhlen.
  4. Arme, Ellenbeugen, Handrücken, Handflächen, Fingerzwischenräume, Nägel.
  5. Rücken und Gesäß mit dem Handspiegel oder anschauen lassen.
  6. Beine von allen Seiten, Kniekehlen, Fußsohlen, Zehennägel.
  7. Genital- und, soweit möglich, Analregion.
Die drei Stellen, die fast alle übersehen: Fußsohlen, Kopfhaut, Rücken. Melanome dort und unter den Nägeln fallen spät auf. Ein dunkler Nagelstreifen, der neu auftritt oder breiter wird, gehört ärztlich beurteilt.

3. Formen und Tumordicke

Melanome werden nach dem Wachstumsmuster eingeteilt wichtig, weil nicht jede Form dem „dunkler Fleck"-Bild entspricht.¹,⁴

FormTypisches AussehenBevorzugte Stellen
Superfiziell spreitendFlacher, unregelmäßig gefärbter FleckRumpf, Rücken, Beine häufigste Form
NodulärErhabener, rasch wachsender KnotenÜberall; wächst früh in die Tiefe
Lentigo-malignaGroßflächiger, unscharfer Fleck über JahreGesicht, höheres Alter
AkrolentiginösUnscharfer Fleck oder NagelstreifenHandflächen, Fußsohlen, Nägel
AmelanotischKaum pigmentiert, rötlichÜberall; wird oft für Warze gehalten
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Im Befund steht später die Tumordicke nach Breslow in Millimetern wie tief der Tumor in die Haut gewachsen ist. Sie gilt als wichtigster einzelner Prognosefaktor; auch Sicherheitsabstand und Wächterlymphknoten richten sich danach. Ein Stadium ist eine Wahrscheinlichkeitsaussage für Gruppen, keine Vorhersage für dich persönlich.¹


4. Ursachen und Risikofaktoren

Die wichtigste beeinflussbare Ursache ist UV-Strahlung anders, als viele denken: Fürs Melanom zählt vor allem die gelegentliche, intensive Belastung mit Sonnenbränden, weniger die lebenslange Gesamtdosis.²,³

  • Sonnenbrände, besonders in Kindheit und Jugend jeder einzelne zählt; das Risiko lässt sich rückwirkend nicht abbauen.
  • Solarium erhöht das Risiko, besonders in jungen Jahren; in Deutschland unter 18 verboten.
  • Viele und vor allem „atypische" Muttermale.
  • Heller Hauttyp helle Haut, rötliche oder blonde Haare, Sommersprossen.
  • Familiäre Häufung Melanome bei Eltern, Geschwistern oder Kindern.
  • Früheres Melanom erhöhtes Risiko für ein zweites; einer der Hauptgründe für die lange Nachsorge.
  • Dauerhaft geschwächtes Immunsystem nach Organtransplantation oder unter immunsuppressiver Therapie.
Medikamente gehören in die Risikobetrachtung. Manche Wirkstoffe machen die Haut lichtempfindlicher, andere dämpfen das Immunsystem keine direkte Ursache, aber mehr UV-Schaden bei gleicher Sonnenzeit. Mehr dazu in Medikamente und Sonne.

5. Diagnose und Hautkrebs-Screening

  • Anamnese: Seit wann besteht der Fleck, was hat sich verändert, gab es Sonnenbrände oder Melanome in der Familie, welche Medikamente nimmst du?
  • Dermatoskopie: Mit einer beleuchteten Lupe werden Pigmentnetz und Gefäßmuster sichtbar schmerzfrei und treffsicherer als das bloße Auge. Bei vielen atypischen Malen werden die Bilder gespeichert und später verglichen.
  • Exzision und Histologie: Bei Verdacht wird der Fleck vollständig herausgeschnitten und untersucht. Erst dieser Befund sichert die Diagnose.
  • Ausbreitungsdiagnostik: Je nach Tumordicke Lymphknoten-Ultraschall, Blutwerte oder Schnittbildverfahren.

Gesetzlich Versicherte haben ab 35 Jahren in der Regel alle zwei Jahre Anspruch auf ein Hautkrebs-Screening eine Ganzkörperuntersuchung der Haut samt behaarter Kopfhaut, ohne Zuzahlung. Bei erhöhtem Risiko sind engmaschigere Kontrollen möglich.³

Verdächtige Flecken niemals „weglasern" oder vereisen lassen. Dann bleibt kein Gewebe für die feingewebliche Untersuchung. War es ein Melanom, kann der Tumor in der Tiefe weiterwachsen, während die Oberfläche verheilt aussieht. Regel ohne Ausnahme: erst untersuchen, dann entfernen.

6. Therapie: Operation und Systemtherapie

Die Behandlung richtet sich nach Tumordicke und Stadium; der erste und in frühen Stadien meist einzige Schritt ist die Operation. Alles Weitere wird in der Regel in einer Tumorkonferenz besprochen entschieden wird immer gemeinsam mit dir.¹

Erster Schritt Vollständige Entfernung
Exzision und Nachexzision
Der Fleck wird komplett entfernt und feingeweblich untersucht. Bestätigt sich die Diagnose, wird in einem zweiten Eingriff ein von der Tumordicke abhängiger Sicherheitsabstand nachgeschnitten.
Stadienabhängig Wächterlymphknoten und Bildgebung
Wächterlymphknoten und Bildgebung
Ab einer bestimmten Tumordicke wird der erste Lymphknoten im Abflussgebiet entfernt und untersucht er zeigt am zuverlässigsten, ob Tumorzellen gestreut haben. Dazu Ultraschall, je nach Stadium Schnittbildverfahren; in frühen Stadien laut Leitlinie meist nicht nötig.
Fortgeschritten Medikamentöse Systemtherapie
Immuntherapie (Checkpoint-Inhibitoren)
Sie lösen Bremsen des Immunsystems, damit es Tumorzellen wieder angreift wirken aber nicht bei allen und können durch überschießende Immunreaktionen ernste Nebenwirkungen auslösen.
Zielgerichtete und adjuvante Therapie
Bei bestimmten Genveränderungen im Tumorgewebe (etwa BRAF) kommen Wirkstoffe infrage, die genau dort ansetzen. In manchen Stadien wird nach der Operation eine Behandlung angeboten, um das Rückfallrisiko zu senken.
Ehrliche Einordnung. Die modernen Systemtherapien haben die Aussichten bei fortgeschrittenem Melanom deutlich verbessert ein Heilsversprechen sind sie nicht. Manche sprechen sehr gut an, andere gar nicht. Frag nach Nutzen, Nebenwirkungen und Alternativen.

7. Nachsorge über Jahre

Das ist der Teil, der am meisten Organisation kostet und am wenigsten besprochen wird: Nach einem Melanom endet die Behandlung nicht mit dem letzten Faden. Die S3-Leitlinie sieht eine risikoadaptierte Nachsorge über rund zehn Jahre vor engmaschig zu Beginn, danach in größeren Abständen. Der Grund ist doppelt: Rückfälle treten meist früh auf, und wer ein Melanom hatte, hat ein erhöhtes Risiko für ein zweites, unabhängiges.¹

ZeitraumWas in der Regel passiertWas du beisteuerst
Erste JahreKürzeste Abstände: gesamte Haut, Narbe und Lymphknoten, stadienabhängig UltraschallMonatlicher Selbstcheck, Fotos, Beschwerden notieren
Mittlere PhaseGrößere Abstände, gleicher Umfang, weniger Apparate-DiagnostikTermine früh vereinbaren Wartezeiten sind oft lang
Bis etwa Jahr zehnVor allem Hautkontrollen zur Früherkennung eines ZweittumorsSonnenschutz beibehalten, Medikamentenliste aktuell halten
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Lass dir den Plan schriftlich geben und trage die Termine sofort ein. Der häufigste Fehler ist nicht fehlende Motivation, sondern der Termin, der in Jahr drei verschwindet. In die Nachsorge-Mappe gehören Histologiebefund, Operationsbericht, Nachsorgeplan, Fotos und eine aktuelle Medikamentenliste.

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8. Medikamente, die lichtempfindlich machen

Hier berühren sich Melanom-Vorsorge und Medikationsmanagement und genau das geht in der Beratung regelmäßig unter. Eine Reihe gängiger Wirkstoffe erhöht die Lichtempfindlichkeit der Haut (Photosensibilisierung): Du verbrennst schneller als sonst. Und Sonnenbrände sind der Risikofaktor, den du beeinflussen kannst.²,⁵

WirkstoffTypische AnwendungWorauf du achten solltest
DoxycyclinAntibiotikum bei Atemwegs- und Hautinfektionen, AkneAusgeprägte Photosensibilisierung möglich. Direkte Sonne meiden, hoher Lichtschutz auch bei kurzen Therapien
IsotretinoinSchwere AkneHaut wird dünner und deutlich lichtempfindlicher. Konsequenter Sonnenschutz über die gesamte Therapiedauer; dazu strenge Auflagen in der Schwangerschaft
HydrochlorothiazidEntwässerndes Mittel bei Bluthochdruck, oft in KombipräparatenErhöht die Lichtempfindlichkeit. Für hellen Hautkrebs ist ein Zusammenhang mit Langzeiteinnahme beschrieben, fürs Melanom ist die Datenlage weniger eindeutig Hautkontrollen sinnvoll
Weitere GruppenBestimmte Antibiotika, Entzündungshemmer, Psychopharmaka, JohanniskrautDer Beipackzettel nennt es unter „Lichtempfindlichkeit". Im Zweifel in der Apotheke nachfragen
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Typisch ist ein sonnenbrandartiger Hautausschlag an belichteten Stellen, oft mit Juckreiz und heftiger, als die Sonnenzeit erwarten ließe. Details im Ratgeber Medikamente und Sonne.

Nicht eigenmächtig absetzen. Ein Blutdruckmittel wegen der Sonne wegzulassen, tauscht ein kleines Risiko gegen ein größeres. Sprich stattdessen Praxis oder Apotheke an. Mehr dazu in Nebenwirkungen von Medikamenten.

9. Immunsuppression als Risiko

Das Immunsystem beseitigt entartete Zellen laufend. Wird es dauerhaft gedämpft, funktioniert das schlechter deshalb entwickeln Menschen unter langfristiger Immunsuppression häufiger Hauttumoren. Am deutlichsten nach Organtransplantationen; für hellen Hautkrebs stärker belegt als fürs Melanom.²,⁴

  • Methotrexat: niedrig dosiert bei Rheuma und Psoriasis; erhöht die Lichtempfindlichkeit und dämpft das Immunsystem.
  • Prednisolon und andere Glukokortikoide: kurzzeitig kein Hautkrebsthema. Bei jahrelanger Dauertherapie in höherer Dosis ist die Immunabwehr messbar gedämpft.
  • Nach Organtransplantation: hier ist das Risiko am höchsten; regelmäßige dermatologische Kontrollen sind fester Teil der Nachsorge.

Diese Medikamente werden aus guten Gründen gegeben, der Nutzen überwiegt in der Regel deutlich. Die richtige Konsequenz ist nicht Absetzen, sondern engmaschigere Hautkontrolle plus UV-Schutz. Sag beim Termin aktiv, dass du sie nimmst das ändert oft das Kontrollintervall.


10. Alltag: Sonnenschutz ohne Angst

  • Schatten schlägt Creme die Mittagsstunden im Schatten wirken zuverlässiger als jedes Nachcremen. Kleidung und Hut sind der zweite Schritt.
  • Genug und rechtzeitig auftragen die meisten nehmen zu wenig. Hoher Lichtschutzfaktor, etwa 20 Minuten vorher, nach dem Schwimmen erneuern. Nachcremen verlängert die Schutzzeit nicht.
  • Kein Solarium „Vorbräunen" schützt nicht relevant und erhöht die UV-Gesamtdosis.
  • Neue Medikamente auf Lichtempfindlichkeit prüfen vor allem vor Urlaub oder Outdoor-Sport.
  • Selbstcheck an ein festes Datum koppeln was nicht terminiert ist, passiert erfahrungsgemäß nicht. Fragen sammelst du wie in Arzttermin vorbereiten.

Und ein Wort zur Psyche: Nach einer Melanomdiagnose ist die Angst vor jedem neuen Fleck normal. Hilfreich ist ein klarer Rahmen fester Selbstcheck, feste Nachsorgetermine, dazwischen bewusst nicht ständig nachsehen. Bestimmt die Sorge den Alltag, ist psychoonkologische Unterstützung Teil der Behandlung.

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FAQ: Häufige Fragen zu schwarzem Hautkrebs

A steht für Asymmetrie, B für unscharfe Begrenzung, C für mehrere Farben, D für einen Durchmesser über etwa fünf Millimeter und E für Erhabenheit oder Entwicklung, also Veränderung über die Zeit. Ein Fleck muss nicht alle Kriterien erfüllen ein deutlich zutreffender Punkt ist Anlass für einen Termin. Zusätzlich hilft das Prinzip vom hässlichen Entlein: Verdächtig ist der Fleck, der anders aussieht als alle anderen.
Gesetzlich Versicherte haben ab 35 Jahren in der Regel alle zwei Jahre Anspruch auf eine standardisierte Ganzkörperuntersuchung der Haut, ohne Zuzahlung, in qualifizierten Haus- oder Hautarztpraxen. Bei erhöhtem Risiko, etwa vielen atypischen Malen oder einem früheren Melanom, sind engmaschigere Kontrollen möglich.
Weißer Hautkrebs ist deutlich häufiger, wächst langsamer und streut nur selten in andere Organe. Das Melanom ist seltener, kann aber früher Tochtergeschwülste bilden und ist deshalb dringlicher. Ein neuer, dunkler, sich verändernder Fleck sollte zeitnah angeschaut werden, nicht erst beim nächsten Routinetermin.
Nein. Beim Lasern oder Vereisen bleibt kein Gewebe für die feingewebliche Untersuchung übrig. War der Fleck ein Melanom, kann der Tumor in der Tiefe weiterwachsen. Verdächtige Flecken werden herausgeschnitten und unter dem Mikroskop untersucht erst dieser Befund sichert die Diagnose.
Die Leitlinie sieht eine risikoadaptierte Nachsorge über rund zehn Jahre vor, mit den kürzesten Abständen zu Beginn. Untersucht werden die gesamte Haut, die Narbe und die Lymphknotenstationen, stadienabhängig ergänzt durch Ultraschall. Den genauen Plan legt das behandelnde Zentrum fest lass ihn dir schriftlich geben.
Bekannte Beispiele sind das Antibiotikum Doxycyclin, das Aknemittel Isotretinoin und das entwässernde Hydrochlorothiazid; auch bestimmte Entzündungshemmer, Psychopharmaka und Johanniskraut können dazugehören. Betroffene verbrennen schneller als sonst. Setze nichts eigenmächtig ab, sondern sprich Praxis oder Apotheke an und schütze die Haut besonders konsequent.
Ja. Bei dauerhaft gedämpfter Immunabwehr, etwa nach Organtransplantation oder unter langfristiger Therapie mit Methotrexat oder hochdosierten Glukokortikoiden, treten Hauttumoren häufiger auf; am besten belegt für den weißen Hautkrebs. Die richtige Konsequenz ist nicht das Absetzen, sondern engmaschigere Hautkontrollen und UV-Schutz.

Quellen

  1. S3-Leitlinie Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Melanoms (Leitlinienprogramm Onkologie, AWMF Reg-Nr. 032-024OL). awmf.org
  2. Gesundheitsinformation.de (IQWiG): Schwarzer Hautkrebs und Hautkrebsvorsorge. Abgerufen 2026. gesundheitsinformation.de
  3. gesund.bund.de: Hautkrebs und Hautkrebs-Screening. Abgerufen 2026. gesund.bund.de
  4. MSD Manual, Patientenausgabe: Melanom. Abgerufen 2026. msdmanuals.com
  5. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM): Fachinformationen der genannten Wirkstoffe. Abgerufen 2026. bfarm.de

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Medizinischer Haftungsausschluss: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Therapie. Ein neuer oder sich verändernder Hautfleck gehört zeitnah dermatologisch beurteilt verdächtige Male dürfen nie gelasert oder vereist werden, weil dann kein Gewebe für die Histologie bleibt. Setze lichtempfindlich machende oder immunsuppressive Medikamente nicht eigenmächtig ab. Die Medikamentenwahl wird immer individuell von der behandelnden Praxis festgelegt. Letzte Aktualisierung: August 2026.