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Sarah K., 34
Endlich verstehe ich meine Therapie. Die App erinnert mich, beantwortet meine Fragen - und ich fühle mich nicht mehr alleine damit.
Auf einen Blick
Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung sind die Schleimhäute der Nase und der Nasennebenhöhlen entzündet. Weil beide fast immer zusammen betroffen sind, sprechen Fachleute von einer Rhinosinusitis. Die Nasennebenhöhlen sind luftgefüllte Räume im Schädelknochen, etwa in Stirn und Wangen, die mit der Nase verbunden sind.
Schwillt die Schleimhaut an, kann das Sekret nicht mehr abfließen und staut sich. Das verursacht den typischen Druck im Gesicht. Die allermeisten Nasennebenhöhlenentzündungen entstehen im Rahmen einer Erkältung, werden also durch Viren ausgelöst und heilen von selbst wieder ab. Das ist wichtig für die Frage, was wirklich hilft.
Behalte deine Medikamente und Sprays im Blick.
Welches Mittel, wie oft, und seit wie vielen Tagen das abschwellende Spray? brite hilft dir, den Überblick zu behalten, erinnert dich an die Einnahme und prüft Wechselwirkungen.
Kostenlos registrierenFür die Behandlung ist eine Unterscheidung entscheidend, die viele Ratgeber übergehen:
Warum das wichtig ist: Eine akute Entzündung braucht meist nur etwas Geduld und lindernde Maßnahmen. Eine chronische dagegen sollte abgeklärt werden, weil dahinter zum Beispiel Allergien, anatomische Besonderheiten oder Polypen stecken können.
Typische Beschwerden sind:
Die häufigste Ursache einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung sind Viren, meist im Rahmen einer Erkältung. Nur selten kommt zusätzlich eine bakterielle Infektion hinzu. Eine Entzündung begünstigen können außerdem:
Bei der akuten, viralen Form geht es vor allem darum, die Beschwerden zu lindern, während die Entzündung von selbst abklingt. Das hilft erfahrungsgemäß:
Auch manche pflanzlichen Präparate haben in Studien eine lindernde Wirkung gezeigt. Bei der chronischen Form stehen andere Maßnahmen im Vordergrund, vor allem kortisonhaltige Nasensprays über längere Zeit, das Behandeln von Allergien und in manchen Fällen eine Operation. Das steuert die HNO-Praxis.
Abschwellende Nasensprays wirken schnell: Sie lassen die Schleimhaut abschwellen, und die Nase ist sofort frei. Genau das macht sie aber tückisch.
Werden sie länger als etwa eine Woche regelmäßig benutzt, gewöhnt sich die Schleimhaut daran. Lässt die Wirkung nach, schwillt sie stärker an als zuvor, und die Nase ist wieder verstopft. Man greift erneut zum Spray, und ein Kreislauf beginnt, der bis zur Abhängigkeit führen kann. Fachleute nennen das eine medikamenteninduzierte Rhinitis, umgangssprachlich auch Privinismus.
So vermeidest du die Falle:
Mehr zum Wirkstoff: Xylometazolin.
Die kurze Antwort: meist nicht. Da die allermeisten Nasennebenhöhlenentzündungen durch Viren verursacht werden, helfen Antibiotika in der Regel nicht und sind nicht nötig. Sie verkürzen den typischen Verlauf kaum, können aber Nebenwirkungen verursachen und Resistenzen fördern.
Ein Antibiotikum wird nur in bestimmten Situationen erwogen, zum Beispiel:
Wenn ein Antibiotikum nötig ist, ist Amoxicillin meist das Mittel der ersten Wahl. Die Entscheidung trifft die Ärztin oder der Arzt, nicht die Farbe des Nasensekrets.
Wenn doch ein Medikament nötig ist: brite hält dich auf Kurs.
Ob ein verordnetes Antibiotikum, ein Kortison-Nasenspray oder dein Allergiemittel: brite erinnert dich an jede Anwendung, warnt vor Wechselwirkungen und behält im Blick, wie lange du dein abschwellendes Spray schon nutzt.
Jetzt kostenlos startenBei einer einfachen, akuten Nasennebenhöhlenentzündung musst du meist nicht sofort zum Arzt. Ärztlichen Rat solltest du aber suchen:
Ob abschwellendes Spray, Kortison-Nasenspray oder ein verordnetes Antibiotikum: brite hilft dir, den Überblick zu behalten und an jede Anwendung zu denken.
Eine akute, virale Form klingt meist innerhalb von zwei bis drei Wochen von selbst ab. Halten die Beschwerden zwölf Wochen oder länger an, spricht man von einer chronischen Form, die ärztlich abgeklärt werden sollte.
Meist gar nicht, da die Ursache fast immer Viren sind. Ein Antibiotikum wird nur bei starken Beschwerden, hohem Fieber, einer deutlichen Verschlechterung, Hinweisen auf Komplikationen oder bei besonderem Risiko erwogen.
Nein. Gelbgrünes Sekret kommt auch bei einer ganz normalen viralen Entzündung vor. Die Farbe allein ist kein Grund für ein Antibiotikum.
Höchstens etwa fünf bis sieben Tage am Stück. Bei längerer Anwendung droht ein Gewöhnungseffekt mit verstärkter Schwellung, die medikamenteninduzierte Rhinitis (Privinismus). Für länger eignen sich salzhaltige Sprays.
Nasenspülungen mit Salzlösung, Inhalieren und kurzfristig ein abschwellendes Spray. Auch kortisonhaltige Nasensprays können die Schwellung dämpfen, vor allem bei einer allergischen Komponente.
Die akute Form dauert weniger als zwölf Wochen und folgt meist auf eine Erkältung. Die chronische hält zwölf Wochen oder länger an, kann mit Nasenpolypen einhergehen und gehört in fachärztliche Behandlung.
Die auslösenden Erkältungsviren können übertragen werden, etwa durch Tröpfchen. Ob daraus eine Nebenhöhlenentzündung entsteht, hängt aber von der jeweiligen Person ab.
Wenn die Beschwerden nach etwa zehn bis vierzehn Tagen nicht besser werden, lange anhalten oder immer wiederkehren, oder bei starken Schmerzen, hohem Fieber oder Warnzeichen wie einer Schwellung am Auge. Letztere brauchen sofort Hilfe.