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Sarah K., 34
Endlich verstehe ich meine Therapie. Die App erinnert mich, beantwortet meine Fragen - und ich fühle mich nicht mehr alleine damit.
Auf einen Blick
Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall. Je schneller er behandelt wird, desto mehr Gehirn lässt sich retten. Mit dem FAST-Test erkennst du die wichtigsten Anzeichen in unter einer Minute. FAST steht für Face, Arms, Speech und Time.
Bei einem Schlaganfall wird ein Teil des Gehirns plötzlich nicht mehr ausreichend durchblutet. Die betroffenen Nervenzellen bekommen keinen Sauerstoff mehr und sterben innerhalb kurzer Zeit ab. Je nach betroffener Hirnregion fallen Funktionen wie Bewegung, Sprache oder Sehen aus.
Fachleute sagen: Zeit ist Hirn. Bei einem unbehandelten Schlaganfall gehen pro Minute Millionen Nervenzellen verloren. Genau deshalb zählt jede Minute. Man unterscheidet zwei Hauptformen mit gegensätzlichen Ursachen (mehr dazu weiter unten): einen Verschluss eines Gefäßes (Hirninfarkt) und eine Blutung im Gehirn (Hirnblutung).
Nach einem Schlaganfall: behalte deine Medikamente sicher im Griff.
Gerade Blutverdünner dürfen nicht vergessen werden. brite erinnert dich an jede Einnahme, prüft Wechselwirkungen und führt deinen Medikationsplan.
Kostenlos registrierenDie Symptome treten typischerweise plötzlich auf, oft ohne Vorwarnung. Welche genau, hängt vom betroffenen Hirnareal ab:
Wichtig: Auch wenn solche Symptome nach Minuten wieder verschwinden, kann eine vorübergehende Durchblutungsstörung (TIA) dahinterstecken. Eine TIA ist ein ernstes Warnzeichen für einen drohenden Schlaganfall und muss genauso sofort abgeklärt werden.
Schlaganfall ist nicht gleich Schlaganfall. Die beiden Formen haben gegensätzliche Ursachen, und das hat direkte Folgen für die Behandlung.
Die häufigste Form. Ein Blutgerinnsel verstopft ein Gefäß im Gehirn, oft auf dem Boden verkalkter Gefäße oder durch ein Gerinnsel aus dem Herzen. Hier geht es darum, das Gerinnsel schnell aufzulösen oder zu entfernen.
Ein Gefäß im Gehirn platzt, das Blut schädigt das umliegende Gewebe. Hier wäre ein gerinnselauflösendes Medikament gefährlich. Deshalb wird im Krankenhaus zuerst per Bildgebung geklärt, welche Form vorliegt.
Die meisten Risikofaktoren lassen sich beeinflussen. Eine Rolle spielen vor allem:
Im Krankenhaus wird zuerst per Bildgebung (meist Computertomografie) geklärt, ob ein Infarkt oder eine Blutung vorliegt, denn die Behandlung ist gegensätzlich. Beim Hirninfarkt geht es darum, das Gerinnsel so schnell wie möglich zu beseitigen:
Bei einer Hirnblutung stehen andere Maßnahmen im Vordergrund: den Blutdruck senken, eine etwaige gerinnungshemmende Wirkung von Medikamenten aufheben, die Blutung stoppen und in manchen Fällen operieren.
Nach einem Schlaganfall ist das Risiko für einen weiteren erhöht. Die Sekundärprophylaxe soll genau das verhindern. Welches Medikament zum Einsatz kommt, hängt entscheidend von der Ursache ab. Das ist der wichtigste Punkt, den viele Ratgeber auslassen: Blutverdünner ist nicht gleich Blutverdünner.
| Ursache des Schlaganfalls | Wirkstoffgruppe | Beispiele | Warum |
|---|---|---|---|
| Vorhofflimmern (Gerinnsel aus dem Herzen) | Gerinnungshemmer (Antikoagulanzien) | DOAK wie Apixaban, Rivaroxaban, Edoxaban, Dabigatran | Bei Gerinnseln aus dem Herzen ist eine stärkere Hemmung der Blutgerinnung nötig |
| Verkalkte Gefäße (ohne Vorhofflimmern) | Thrombozytenhemmer (Plättchenhemmer) | ASS, Clopidogrel | Sie verhindern, dass die Blutplättchen an den Gefäßwänden verklumpen |
Tabelle seitlich scrollen →
Fast immer kommen weitere Bausteine dazu: den Blutdruck konsequent senken, ein Statin gegen hohe Blutfette, einen Diabetes gut einstellen und mit dem Rauchen aufhören. Bei einer stark verengten Halsschlagader kann zusätzlich ein Eingriff sinnvoll sein.
Blutverdünner und Co.: keine Einnahme mehr vergessen.
Nach einem Schlaganfall kommt es auf die tägliche, zuverlässige Einnahme an. brite erinnert dich, warnt vor Wechselwirkungen und hält deinen Plan fürs nächste Arztgespräch bereit.
Jetzt kostenlos startenViele Folgen eines Schlaganfalls bilden sich mit der Zeit teilweise zurück, vor allem wenn früh mit der Reha begonnen wird. Das Gehirn kann Aufgaben in gewissem Maß neu organisieren. Je nach Ausfall helfen verschiedene Therapien:
Geduld und regelmäßiges Üben sind dabei entscheidend. Auch Angehörige spielen eine wichtige Rolle.
Ein großer Teil der Schlaganfälle ließe sich durch beeinflussbare Faktoren vermeiden. Am meisten bringt:
Die Antwort ist einfach: bei jedem plötzlichen Anzeichen aus dem FAST-Test sofort. Es ist besser, einmal zu viel den Notruf zu wählen als einmal zu wenig.
Blutverdünner, Blutdrucksenker, Statin: Nach einem Schlaganfall kommen oft mehrere Medikamente zusammen. brite hilft dir, alles im Blick zu behalten.
Typisch sind ein plötzlich herabhängender Mundwinkel, eine Schwäche in einem Arm und eine gestörte Sprache, also die Zeichen aus dem FAST-Test. Dazu können plötzliche Seh- oder Gleichgewichtsstörungen und sehr starke Kopfschmerzen kommen. Schon bei einem Zeichen sofort 112 wählen.
FAST steht für Face (Gesicht), Arms (Arme), Speech (Sprache) und Time (Zeit). Hängt das Gesicht einseitig, sinkt ein Arm ab oder ist die Sprache gestört, ist ein Schlaganfall wahrscheinlich. Dann zählt jede Minute, also sofort den Notruf 112 wählen.
Beim Hirninfarkt (etwa 85 Prozent) verstopft ein Gerinnsel ein Gefäß. Bei der Hirnblutung (etwa 15 Prozent) platzt ein Gefäß. Die Behandlung ist gegensätzlich, deshalb wird im Krankenhaus zuerst per Bildgebung geklärt, welche Form vorliegt.
Eine TIA ist eine vorübergehende Durchblutungsstörung des Gehirns. Die Symptome ähneln einem Schlaganfall, verschwinden aber meist innerhalb von Minuten bis Stunden. Eine TIA ist ein ernstes Warnzeichen für einen drohenden Schlaganfall und muss genauso sofort abgeklärt werden.
Das hängt von der Ursache ab. War ein Vorhofflimmern der Auslöser, kommt ein Gerinnungshemmer zum Einsatz, oft ein DOAK wie Apixaban. Lag eine Gefäßverkalkung zugrunde, wird ein Plättchenhemmer wie ASS oder Clopidogrel eingesetzt. Die Wahl trifft immer die Ärztin oder der Arzt.
Das ist sehr unterschiedlich. Manche Menschen erholen sich vollständig, andere behalten Einschränkungen zurück. Eine frühe und konsequente Reha verbessert die Chancen deutlich. Wie viel zurückkehrt, hängt von Ausmaß und Ort des Schlaganfalls ab.
Der wichtigste Hebel ist ein gut eingestellter Blutdruck. Daneben helfen das Behandeln eines Vorhofflimmerns, der Verzicht aufs Rauchen, regelmäßige Bewegung, eine gesunde Ernährung sowie der Blick auf Blutfette und Diabetes.
Ja. Ein Schlaganfall ist immer ein Notfall, bei dem sofort 112 zu wählen ist, auch bei nur vorübergehenden Symptomen. Je schneller die Behandlung beginnt, desto mehr Gehirn lässt sich retten.