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Sarah K., 34
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Medizinisch geprüfter Ratgeber · Letzte Aktualisierung: 23. Juli 2026 · Lesezeit: ca. 9 Min.
Auf einen Blick
Halte Episoden, Auslöser und deinen Puls in brite fest — eine klare Übersicht, die beim Arzttermin Gold wert ist. Kostenlos.
Herzstolpern ist das Gefühl, dass das Herz kurz stolpert, aussetzt oder einen „Extraschlag" macht. Manche spüren ein Klopfen bis zum Hals, andere ein flaues „Purzeln" in der Brust. In den allermeisten Fällen stecken sogenannte Extrasystolen dahinter — zusätzliche Herzschläge, die außerhalb des normalen Takts einfallen. Danach folgt oft eine kurze Pause, die als das eigentliche „Aussetzen" wahrgenommen wird.
Fast jeder Mensch hat gelegentlich solche Extraschläge — meistens, ohne es überhaupt zu bemerken. Bewusst wahrgenommen wird das Herzstolpern häufig in Ruhe, etwa abends im Bett, wenn keine anderen Reize ablenken. Das macht es beunruhigend, ist aber für sich genommen noch kein Grund zur Sorge.
Die zentrale Frage ist nicht „stolpert mein Herz?", sondern „wie stolpert es und was kommt dazu?". Zwei Situationen sollte man auseinanderhalten:
Auch schnelles, anfallsartiges Herzrasen ist etwas anderes als vereinzeltes Stolpern — mehr dazu unter Herzrasen. Gefährlich wird Herzstolpern vor allem dann, wenn es mit Brustschmerz, Luftnot, Schwindel oder Ohnmacht einhergeht (siehe Kapitel „Wann zum Arzt").
Herzstolpern hat oft keine gefährliche Ursache, sondern wird durch Alltagsfaktoren begünstigt. Häufig lässt sich ein Zusammenhang mit dem eigenen Lebensstil erkennen.
Gerade der Zusammenhang mit Kaffee, Alkohol oder stressigen Phasen lässt sich gut selbst beobachten. Ein einfaches Protokoll hilft, Muster zu erkennen.
Der einfachste und wichtigste Selbsttest bei Herzstolpern ist, den eigenen Puls zu fühlen. Er verrät, ob der Herzschlag regelmäßig oder unregelmäßig ist — und das ist für die Einordnung entscheidend.
Ein anhaltend unregelmäßiger Puls sollte immer ärztlich abgeklärt werden. Einzelne Stolperer bei ansonsten regelmäßigem Puls sind dagegen meist harmlos.
Mit brite hältst du Puls, Episoden und Auslöser fest — die beste Grundlage, damit die Praxis dem Herzstolpern schnell auf den Grund geht.
Herzstolpern ist meist harmlos, aber es gibt klare Situationen, in denen du es abklären lassen oder sofort handeln solltest.
Zeitnah ärztlich abklären solltest du, wenn das Herzstolpern häufig auftritt, lange anhält, der Puls dabei unregelmäßig ist, oder wenn du bereits eine Herzerkrankung hast. Auch wenn dich das Symptom stark verunsichert, ist ein Check sinnvoll — schon zur Beruhigung.
Um die Ursache zu finden, stehen der Praxis einfache und aussagekräftige Untersuchungen zur Verfügung. Wichtig ist, die Episoden möglichst genau zu beschreiben.
| Untersuchung | Was sie zeigt |
|---|---|
| Anamnese & Puls | Art, Häufigkeit, Auslöser, Begleitsymptome, Rhythmus |
| EKG | Momentaufnahme des Herzrhythmus |
| Langzeit-EKG (24–72 h) | Erfasst Extraschläge und Rhythmusstörungen über den Alltag |
| Blutuntersuchung | Schilddrüsenwerte, Elektrolyte (Kalium, Magnesium) |
| Ultraschall des Herzens | Beurteilt die Herzstruktur, wenn nötig |
Weil Herzstolpern oft gerade dann verschwindet, wenn man in der Praxis sitzt, ist ein Langzeit-EKG besonders hilfreich. Ein gut geführtes Symptom- und Pulsprotokoll erleichtert die Zuordnung zusätzlich.
brite hilft dir, Herzstolpern und mögliche Auslöser über die Zeit zu dokumentieren — kostenlos und werbefrei.
Herzstolpern kommt und geht — genau das macht die Einordnung schwer. Wer Episoden, Puls und Auslöser über die Zeit festhält, gibt der Praxis die entscheidenden Hinweise. brite macht das einfach.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei Herzstolpern zusammen mit Brustschmerz, Atemnot, starkem Schwindel oder Ohnmacht wähle bitte umgehend den Notruf 112.