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Sarah K., 34
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Auf einen Blick
Schilddrüsenknoten sind umschriebene Gewebeveränderungen innerhalb der Schilddrüse. Sie kommen extrem häufig vor — viele werden zufällig bei einer Ultraschall-Untersuchung entdeckt und verursachen keine Beschwerden.¹
Die gute Nachricht: Die große Mehrheit der Schilddrüsenknoten ist gutartig. Schilddrüsenkrebs ist selten und macht nur einen kleinen Anteil aller Knoten aus. Trotzdem ist eine strukturierte Abklärung wichtig, um die wenigen bösartigen Knoten zuverlässig zu identifizieren.¹,²
Die Schilddrüse liegt vorne am Hals unterhalb des Kehlkopfes und produziert die Schilddrüsenhormone T3 und T4, die den Stoffwechsel, die Herzfrequenz, die Körpertemperatur und viele weitere Körperfunktionen regulieren.
Die meisten Schilddrüsenknoten verursachen keine Beschwerden und werden zufällig entdeckt. Symptome können auftreten bei:
Die Abklärung von Schilddrüsenknoten folgt in der Regel einem strukturierten Stufenschema.¹
Die wichtigste und erste Untersuchung. Beurteilt Größe, Form, Echogenität (Helligkeit im Ultraschall), Begrenzung, Verkalkungen und Durchblutung des Knotens. Standardisierte Beurteilungssysteme (z. B. EU-TIRADS, ACR-TIRADS) helfen, das Malignitätsrisiko einzuschätzen und das weitere Vorgehen festzulegen.
Eine nuklearmedizinische Untersuchung, die zeigt, ob ein Knoten Schilddrüsenhormone produziert oder nicht. Wird in der Regel durchgeführt bei erniedrigtem TSH oder wenn der Funktionsstatus des Knotens unklar ist.
Eine dünne Nadel wird unter Ultraschall-Kontrolle in den Knoten eingeführt und Zellen werden entnommen. Die Untersuchung ist in der Regel wenig schmerzhaft und kann ambulant durchgeführt werden. Die Zytologie beurteilt, ob der Knoten gutartig, verdächtig oder bösartig ist. Wird in der Regel empfohlen bei Knoten mit verdächtigem Ultraschall-Befund und/oder ab einer bestimmten Größe.¹
Mehr: Arzttermin vorbereiten.
Die Szintigraphie unterscheidet Knoten nach ihrer Hormonaktivität:
Bei gutartigen, asymptomatischen Knoten reichen regelmäßige Ultraschall-Kontrollen in der Regel aus — meistens alle sechs bis zwölf Monate, bei stabilem Befund später ggf. in größeren Intervallen.¹
L-Thyroxin nüchtern jeden Morgen, Eisen und Kalzium mit zeitlichem Abstand, dazu regelmäßige Ultraschall-Kontrollen — die Begleitung eines Schilddrüsenknotens läuft oft über Jahre. brite hilft, den Überblick zu behalten.