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Sarah K., 34
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Auf einen Blick
Bei einer tiefen Venenthrombose (TVT) bildet sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) in einer tiefen Vene — meistens in den Beinvenen, seltener in Arm-, Becken- oder Bauchvenen. Das Gerinnsel kann den Blutfluss behindern und Beschwerden verursachen.¹
Die größte Gefahr einer Thrombose ist die Lungenembolie: Wenn sich ein Teil des Gerinnsels löst und über den Blutkreislauf in die Lunge gelangt, kann es dort Lungengefäße verstopfen. Eine Lungenembolie kann lebensbedrohlich sein.¹,²
Thrombose und Lungenembolie werden zusammen als venöse Thromboembolie (VTE) bezeichnet.
Bei einer Lungenembolie (LE) verstopft ein Blutgerinnsel — meistens aus einer tiefen Beinvenenthrombose — ein oder mehrere Gefäße in der Lunge. Je nach Größe des Gerinnsels kann die Lungenembolie von leicht (wenig Symptome) bis lebensbedrohlich (Kreislaufversagen) reichen.¹
Die Virchow-Trias beschreibt die drei Hauptfaktoren, die eine Thrombose begünstigen: verlangsamter Blutfluss, Gefäßwandschädigung und erhöhte Gerinnungsneigung.¹
Mehr: Arzttermin vorbereiten.
Die Therapie der VTE besteht in der Regel aus einer Antikoagulation (Blutverdünnung), die das Gerinnsel am Wachsen hindert und dem Körper Zeit gibt, es abzubauen.¹
Werden in der aktuellen Leitlinie bei den meisten Betroffenen als Erstlinientherapie empfohlen.¹
Mehr: Medikamente richtig einnehmen · Wechselwirkungen von Medikamenten.
Die Dauer der Antikoagulation hängt davon ab, ob die Thrombose durch einen vorübergehenden Risikofaktor ausgelöst wurde oder unprovoziert aufgetreten ist.¹
Mehr: Medikamente auf Reisen.
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