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Sarah K., 34
Endlich verstehe ich meine Therapie. Die App erinnert mich, beantwortet meine Fragen - und ich fühle mich nicht mehr alleine damit.
Auf einen Blick
Von einer erektilen Dysfunktion (auch Erektionsstörung) spricht man, wenn es über längere Zeit, meist über mehrere Monate, nicht oder nicht zuverlässig gelingt, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu bekommen oder zu halten. Dass es gelegentlich einmal nicht klappt, ist völlig normal und noch keine Erektionsstörung.
Erektionsprobleme sind sehr häufig und nehmen mit dem Alter zu. Etwa die Hälfte der Männer zwischen 40 und 70 kennt sie in unterschiedlichem Ausmaß. Wichtig: Es ist ein medizinisches Thema, kein Zeichen von mangelnder Männlichkeit, und in den allermeisten Fällen lässt sich gut etwas tun.
Medikamente und Wechselwirkungen im Blick behalten.
Wenn du Medikamente nimmst, hilft dir brite, den Überblick zu behalten: Erinnerungen an die Einnahme, ein Wechselwirkungs-Check (wichtig zum Beispiel bei Nitraten) und ein Medikationsplan fürs nächste Arztgespräch.
Kostenlos registrierenEine Erektion ist ein Zusammenspiel von Blutgefäßen, Nerven, Hormonen und Psyche. Eine Störung in dieser Kette kann zu Erektionsproblemen führen. Für die richtige Behandlung ist es wichtig, die Ursache einzuordnen. Grob lassen sich drei Gruppen unterscheiden.
Körperliche (vaskuläre) Ursachen. Sie sind vor allem ab etwa 40 die häufigsten. Meist steckt eine schlechtere Durchblutung dahinter, zum Beispiel durch Bluthochdruck, Diabetes, hohe Blutfette, Rauchen oder Übergewicht. Auch Nervenschäden (etwa nach Operationen im Becken oder bei langjährigem Diabetes) und Hormonstörungen wie ein Testosteronmangel können eine Rolle spielen.
Seelische (psychische) Ursachen. Stress, Versagensangst, Depressionen, Erschöpfung oder Probleme in der Partnerschaft. Sie sind häufiger bei jüngeren Männern. Ein Hinweis darauf: Die Probleme treten eher plötzlich oder nur in bestimmten Situationen auf, und morgendliche Erektionen sind noch vorhanden.
Medikamentöse Ursachen. Manche Medikamente können Erektionsprobleme auslösen oder verstärken, zum Beispiel bestimmte Blutdruckmittel (vor allem Betablocker und entwässernde Mittel), einige Antidepressiva oder Finasterid gegen die Prostatavergrößerung. Das ist wichtig, weil sich solche Probleme oft bessern, wenn die Medikation gemeinsam mit der Ärztin oder dem Arzt angepasst wird. Einige dieser Mittel können auch die Lust dämpfen. Mehr dazu: Libidoverlust.
Oft kommen mehrere Ursachen zusammen, zum Beispiel eine körperliche Grundlage mit einer zusätzlichen seelischen Belastung. Genau deshalb lohnt es sich, der Sache auf den Grund zu gehen, statt nur das Symptom zu überdecken.
Am Anfang steht ein offenes Gespräch. Es hilft, die Ursache einzugrenzen, deshalb sind diese Fragen typisch: Seit wann bestehen die Probleme, treten sie immer oder nur manchmal auf, gibt es noch morgendliche Erektionen, welche Medikamente werden eingenommen, wie ist die seelische Situation?
Dazu kommen meist:
Das Ziel ist nicht nur, die Erektionsstörung zu behandeln, sondern auch mögliche Grunderkrankungen zu erkennen.
Die gute Nachricht: Erektionsstörungen lassen sich in den meisten Fällen gut behandeln. Was hilft, richtet sich nach der Ursache, oft ist eine Kombination sinnvoll.
PDE5-Hemmer sind die häufigste medikamentöse Behandlung der erektilen Dysfunktion. Zu ihnen gehören vier Wirkstoffe. Sildenafil und Tadalafil sind die bekanntesten, dazu kommen Vardenafil und Avanafil. Sie unterscheiden sich vor allem darin, wie schnell und wie lange sie wirken.
| Wirkstoff | Wirkungseintritt | Wirkdauer | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Sildenafil | ca. 30 bis 60 Minuten | ca. 4 bis 6 Stunden | am besten auf nüchternen Magen, fettiges Essen verzögert die Wirkung |
| Tadalafil | ca. 30 bis 60 Minuten | bis zu 36 Stunden | unabhängig von Mahlzeiten; auch als niedrig dosierte tägliche Tablette möglich, die zusätzlich bei Prostatabeschwerden hilft |
| Vardenafil | ca. 25 bis 60 Minuten | ca. 4 bis 8 Stunden | ähnlich wie Sildenafil |
| Avanafil | ca. 15 bis 30 Minuten | ca. 6 Stunden | wirkt besonders schnell |
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Seriös eingeordnet, jenseits der Werbeversprechen:
Sicher den Überblick über deine Medikamente behalten.
Wenn du einen PDE5-Hemmer nimmst, erinnert dich brite an die Einnahme (etwa bei der täglichen Tadalafil-Tablette) und prüft Wechselwirkungen mit deinen anderen Mitteln, gerade die wichtige Kombination mit Nitraten. So hast du deinen Medikationsplan fürs Arztgespräch parat.
Jetzt kostenlos startenWenn Erektionsprobleme länger anhalten, immer wieder auftreten oder dich belasten, ist ein Arztbesuch sinnvoll, oft in der Urologie. Das lohnt sich aus zwei Gründen: Erstens lässt sich fast immer gut helfen. Zweitens kann eine Erektionsstörung ein frühes Warnzeichen für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einen Diabetes sein, das man nicht übersehen sollte.
Ob eine tägliche Tablette oder die Frage nach Wechselwirkungen: brite hilft dir, deine Medikamente sicher im Griff zu behalten.
Wenn es über längere Zeit, meist mehrere Monate, nicht zuverlässig gelingt, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu bekommen oder zu halten. Dass es gelegentlich nicht klappt, ist normal.
Ab etwa 40 vor allem Durchblutungsstörungen, zum Beispiel durch Bluthochdruck, Diabetes oder Rauchen. Bei jüngeren Männern häufiger seelische Ursachen wie Stress oder Versagensangst. Auch Medikamente können eine Rolle spielen.
Ja. Erektionsprobleme durch Durchblutungsstörungen können ein frühes Zeichen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein. Deshalb ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll, sie schützt auch das Herz.
Beide sind PDE5-Hemmer und verbessern die Durchblutung. Sildenafil wirkt etwa 4 bis 6 Stunden und am besten auf nüchternen Magen. Tadalafil wirkt bis zu 36 Stunden und unabhängig vom Essen, es gibt es auch als tägliche niedrig dosierte Tablette.
Nein. PDE5-Hemmer wirken nur zusammen mit sexueller Erregung und brauchen je nach Mittel etwa 15 bis 60 Minuten. Sie lösen keine Erektion auf Knopfdruck aus.
Die Kombination mit Nitraten (Mittel gegen Angina pectoris). Sie kann den Blutdruck gefährlich senken. Auch mit Alphablockern ist Vorsicht geboten. PDE5-Hemmer sind verschreibungspflichtig und gehören in ärztliche Hand, nicht in dubiose Online-Shops.
Ja. Bewegung, Abnehmen, Rauchstopp und eine gute Einstellung von Diabetes und Blutdruck können die Erektionsfähigkeit deutlich verbessern und schützen zugleich das Herz.
Wenn eine Erektion von selbst bestehen bleibt und länger als etwa vier Stunden anhält, oft schmerzhaft (Priapismus). Das ist ein urologischer Notfall, dann sofort in die Notaufnahme oder den Notruf 112 wählen.