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Sarah K., 34
Endlich verstehe ich meine Therapie. Die App erinnert mich, beantwortet meine Fragen - und ich fühle mich nicht mehr alleine damit.
Auf einen Blick
Bei einer Lungenentzündung (medizinisch Pneumonie) entzündet sich das Gewebe der Lunge, meist durch eine Infektion. Die kleinen Lungenbläschen, in denen normalerweise der Sauerstoff ins Blut übergeht, füllen sich mit Entzündungsflüssigkeit. Dadurch wird die Atmung erschwert.
Am häufigsten ist die ambulant erworbene Pneumonie, also eine Lungenentzündung, die man sich im Alltag außerhalb des Krankenhauses zuzieht. Sie kann harmlos verlaufen, aber auch ernst werden, vor allem bei älteren Menschen und bei Vorerkrankungen. Deshalb sollte sie immer ärztlich behandelt werden.
Antibiotikum bis zum Ende: brite erinnert dich.
Ein Antibiotikum wirkt nur, wenn du es regelmäßig und vollständig einnimmst. brite erinnert dich an jede Dosis, prüft Wechselwirkungen und führt deinen Medikationsplan.
Kostenlos registrierenEine Lungenentzündung kann sich sehr unterschiedlich zeigen. Häufig sind:
Nicht jede Lungenentzündung verläuft so typisch. Manche, vor allem durch sogenannte atypische Erreger, beginnen schleichender mit trockenem Husten, Kopf- und Gliederschmerzen und nur mäßigem Fieber.
Eine Lungenentzündung entsteht meist durch eine Infektion. Auslöser können sein:
Oft entwickelt sich eine Lungenentzündung im Rahmen einer anderen Atemwegsinfektion. Mehr dazu: Atemwegsinfektionen. Das Risiko steigt mit höherem Alter, einem geschwächten Immunsystem, chronischen Lungen- oder Herzerkrankungen, Diabetes und beim Rauchen.
Den Verdacht stellt die Ärztin oder der Arzt anhand der Beschwerden und beim Abhören der Lunge. Zur Sicherung und Einschätzung gehören:
Eine der wichtigsten Fragen ist, ob eine Lungenentzündung zu Hause oder im Krankenhaus behandelt werden sollte. Dafür nutzen Ärztinnen und Ärzte einen einfachen Score: den CRB-65. Er gibt für vier Punkte jeweils einen Zähler:
| Buchstabe | Kriterium (je 1 Punkt) |
|---|---|
| C (Confusion) | neue Verwirrtheit oder Bewusstseinstrübung |
| R (Respiratory rate) | Atemfrequenz von 30 oder mehr Atemzügen pro Minute |
| B (Blood pressure) | niedriger Blutdruck (unter 90 mmHg systolisch oder 60 mmHg oder weniger diastolisch) |
| 65 | Alter von 65 Jahren oder älter |
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Aus der Summe ergibt sich eine grobe Einschätzung des Risikos:
Ob und welches Antibiotikum nötig ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Genau das ist der Punkt, den viele Ratgeber auslassen. Zuerst zählt: Antibiotika wirken nur gegen Bakterien. Bei einer viralen Lungenentzündung (zum Beispiel durch Grippe- oder Coronaviren) helfen sie nicht. Hier stehen je nach Erreger andere Mittel und unterstützende Maßnahmen im Vordergrund.
Bei einer bakteriellen Lungenentzündung hängt die Wahl des Antibiotikums vom Schweregrad und von Begleiterkrankungen ab:
| Situation | Typische erste Wahl |
|---|---|
| Leichte Pneumonie, ohne Begleiterkrankungen, ambulant | Amoxicillin (hochdosiert), als Tablette |
| Leichte Pneumonie mit bestimmten Begleiterkrankungen (z. B. schwere COPD, Herzschwäche) | Amoxicillin plus Clavulansäure |
| Penicillin-Allergie oder -Unverträglichkeit | ein Makrolid wie Azithromycin oder Clarithromycin, oder Doxycyclin |
| Mittelschwere bis schwere Pneumonie, stationär | meist ein Beta-Lactam, oft kombiniert mit einem Makrolid, als Infusion |
Tabelle seitlich scrollen →
Zwei Punkte sind besonders wichtig:
Antibiotikum richtig und vollständig einnehmen.
Eine angefangene Antibiotika-Therapie sollte nicht zu früh enden. brite erinnert dich an jede Dosis, warnt vor Wechselwirkungen (etwa mit Statinen) und hält deinen Plan fürs nächste Arztgespräch bereit.
Jetzt kostenlos startenNeben den Medikamenten hilft deinem Körper bei der Genesung:
Eine Lungenentzündung braucht Zeit. Müdigkeit und ein Reizhusten können auch nach Abklingen der akuten Phase noch einige Wochen anhalten. Überfordere dich nicht zu früh.
Du kannst dein Risiko senken:
Eine Lungenentzündung gehört grundsätzlich ärztlich behandelt. Such ärztlichen Rat, wenn du Husten und Fieber zusammen mit Atemnot oder starkem Krankheitsgefühl hast. Besonders dringend ist das bei:
Ein Antibiotikum wirkt nur bei regelmäßiger, vollständiger Einnahme. brite hilft dir, an jede Dosis zu denken und den Überblick zu behalten.
Das hängt vom Schweregrad ab. Ärzte nutzen dafür den CRB-65-Score (Verwirrtheit, schnelle Atmung, niedriger Blutdruck, Alter ab 65) sowie die Sauerstoffsättigung und Begleiterkrankungen. Bei 0 Punkten und guter Sauerstoffsättigung ist meist eine Behandlung zu Hause möglich.
Bei einer leichten Lungenentzündung ohne Begleiterkrankungen ist Amoxicillin das Mittel der Wahl. Bei einer Penicillin-Allergie kommen Makrolide wie Azithromycin oder Doxycyclin infrage. Die Wahl trifft immer die Ärztin oder der Arzt.
Bei leichter bis mittelschwerer Lungenentzündung meist etwa 5 Tage, sofern es dir mindestens zwei Tage stabil bessergeht. Wichtig ist, das Antibiotikum nicht früher abzusetzen, auch wenn die Beschwerden schon nachlassen.
Nein. Antibiotika wirken nur gegen Bakterien. Bei einer viralen Lungenentzündung, etwa durch Grippe- oder Coronaviren, helfen sie nicht. Dann kommen je nach Erreger andere Mittel und unterstützende Maßnahmen zum Einsatz.
Die Erreger können übertragen werden, etwa durch Tröpfchen beim Husten. Ob daraus eine Lungenentzündung entsteht, hängt aber stark von der Abwehrlage der angesteckten Person ab.
Die akute Phase bessert sich meist innerhalb weniger Tage unter Behandlung. Husten und Müdigkeit können aber noch einige Wochen anhalten. Gib deinem Körper Zeit und kehre nicht zu früh zur vollen Belastung zurück.
Ja, unter anderem mit Impfungen gegen Pneumokokken und Grippe, mit dem Verzicht aufs Rauchen und einer guten Behandlung chronischer Erkrankungen. Auch Händehygiene senkt das Infektionsrisiko.
Sie kann untypisch verlaufen, etwa mit plötzlicher Verwirrtheit, Schwäche oder Stürzen und ganz ohne hohes Fieber. Bei einer raschen Verschlechterung des Allgemeinzustands sollte man aufmerksam werden und ärztlichen Rat suchen.