X
Über 60.000 Patienten vertrauen brite
4.6 Sterne
Deine Gesundheit endlich verständlich mit brite
1
E-Mail eingeben, fertig. Kein Abo, keine Kreditkarte.
2
Suchen, antippen, fertig. Über 3.400 Medikamente.
3
Check, Erinnerung, Überblick gewinnen.
Sarah K., 34
Endlich verstehe ich meine Therapie. Die App erinnert mich, beantwortet meine Fragen - und ich fühle mich nicht mehr alleine damit.
Auf einen Blick
Nagelpilz (medizinisch Onychomykose) ist eine Pilzinfektion der Nägel. Betroffen sind viel häufiger die Fußnägel als die Fingernägel. Meist sind sogenannte Fadenpilze (Dermatophyten) die Ursache, dieselben Erreger wie beim Fußpilz, der oft gleichzeitig besteht oder vorausgeht.
Nagelpilz ist sehr häufig und nimmt mit dem Alter zu. Er verschwindet praktisch nie von allein, sondern breitet sich langsam weiter aus. Die gute Nachricht: Mit der richtigen, konsequenten Behandlung lässt er sich in den meisten Fällen gut in den Griff bekommen. Es braucht aber Geduld.
Dranbleiben über die ganze Behandlung.
Eine Nagelpilz-Behandlung wirkt nur, wenn man sie monatelang durchhält. brite erinnert dich zuverlässig an Lack oder Tablette, hilft dir, den Fortschritt zu verfolgen, und prüft Wechselwirkungen. So geht deine Geduld nicht verloren.
Kostenlos registrierenNagelpilz zeigt sich durch typische Veränderungen am Nagel, die meist an der Spitze oder am Rand beginnen und sich langsam Richtung Nagelwurzel ausbreiten:
Mehr zu Veränderungen am Nagel und ihren möglichen Ursachen: Nagelveränderungen. Häufig besteht gleichzeitig ein Fußpilz mit Juckreiz und schuppiger Haut zwischen den Zehen. Mehr dazu: Fußpilz.
Wichtig: Nicht jede Nagelveränderung ist ein Pilz. Auch eine Schuppenflechte, Verletzungen oder einfach das Älterwerden können ähnlich aussehen. Deshalb sollte die Diagnose vor einer langen Behandlung gesichert werden.
Bevor man monatelang behandelt, lohnt es sich, sicherzugehen, dass wirklich ein Pilz vorliegt. Denn nur etwa die Hälfte aller auffälligen Nägel ist tatsächlich von Pilz befallen. Dafür entnimmt die Ärztin oder der Arzt etwas Nagelmaterial und lässt es untersuchen:
Die Bestimmung des Erregers ist wichtig, weil sich danach richtet, welches Medikament am besten wirkt. So vermeidest du, monatelang das Falsche zu tun.
Ob ein Nagellack reicht oder Tabletten nötig sind, hängt vor allem davon ab, wie stark der Nagel befallen ist und ob die Nagelwurzel (Matrix) mitbetroffen ist. Grob lässt sich das so einordnen:
| Situation | Empfohlene Behandlung |
|---|---|
| Leichter Befall: nur Nagelspitze oder Rand, weniger als etwa die Hälfte des Nagels, Nagelwurzel frei, wenige Nägel | lokal: antimykotischer Nagellack (z. B. mit Ciclopirox oder Amorolfin), oft mit Harnstoff zum Aufweichen |
| Stärkerer Befall: mehr als etwa die Hälfte des Nagels, Nagelwurzel betroffen, mehrere Nägel, oder wenn der Lack nicht anschlägt | systemisch: Tabletten, bei den häufigsten Erregern meist Terbinafin |
| Mittelschwerer bis schwerer Befall | meist Kombination aus Tabletten und Lack, das wirkt am besten |
Tabelle seitlich scrollen →
Was die Wahl mitbestimmt: wie viel des Nagels und wie viele Nägel betroffen sind, ob die Nagelwurzel mitbetroffen ist, welcher Pilz vorliegt und Faktoren wie Alter, Leberwerte und andere Medikamente. Terbinafin ist bei den häufigsten Erregern (Fadenpilzen) das Mittel der ersten Wahl. Vor einer Tablettenbehandlung werden meist die Leberwerte geprüft und mögliche Wechselwirkungen beachtet. Deshalb gehört die Entscheidung für Tabletten in ärztliche Hand.
Die wichtigste und ehrlichste Botschaft zuerst: Eine Nagelpilz-Behandlung dauert lange, viel länger, als manche Werbung verspricht. Der Grund ist einfach, Nägel wachsen langsam.
Genau hier scheitern die meisten: zu früh aufhören.
brite erinnert dich über die ganzen Monate zuverlässig an Lack oder Tablette, auch wenn der Nagel noch nicht besser aussieht. Dazu ein Wechselwirkungs-Check für Tabletten wie Terbinafin und ein Verlauf, an dem du den Fortschritt siehst. Damit deine Geduld nicht umsonst ist.
Jetzt kostenlos startenNagelpilz kommt nach erfolgreicher Behandlung relativ häufig wieder. Mit ein paar Maßnahmen senkst du das Risiko:
Ein Besuch in der Hautarztpraxis ist sinnvoll, um die Diagnose zu sichern, das passende Mittel auszuwählen und, falls nötig, Tabletten zu verschreiben. Gerade weil die Behandlung lange dauert, lohnt sich der richtige Start, statt monatelang auf gut Glück etwas auszuprobieren.
Ob täglicher Lack, wöchentlicher Lack oder die tägliche Tablette über Monate: brite hilft dir, am Ball zu bleiben und den Fortschritt im Blick zu behalten.
Nein. Nagelpilz heilt praktisch nie von selbst, sondern breitet sich langsam weiter aus. Ohne Behandlung bleibt er bestehen.
Ein antimykotischer Nagellack reicht oft bei leichtem Befall, wenn nur die Nagelspitze und weniger als etwa die Hälfte des Nagels betroffen ist und die Nagelwurzel frei ist. Bei stärkerem Befall, befallener Nagelwurzel oder mehreren Nägeln sind meist Tabletten (oft Terbinafin) nötig.
Lange. Ein Fußnagel braucht etwa 9 bis 12 Monate, um herauszuwachsen. Tabletten werden bei Fußnägeln oft etwa 3 Monate genommen, der gesunde Nagel wächst danach noch viele Monate nach. Ein Nagellack braucht oft 6 bis 12 Monate.
Weil Nägel langsam wachsen. Selbst wenn der Pilz abgetötet ist, wird der gesunde Nagel erst sichtbar, wenn er nachgewachsen ist. Schnelle Erfolge in wenigen Wochen, wie sie manche Werbung verspricht, sind unrealistisch.
Terbinafin ist bei den häufigsten Erregern das Mittel der ersten Wahl und meist gut verträglich. Weil es selten die Leber belasten und mit anderen Medikamenten wechselwirken kann, gehört es in ärztliche Hand, oft mit Kontrolle der Leberwerte.
Ja, das ist wichtig. Fußpilz ist oft die Quelle des Nagelpilzes. Wird er nicht mitbehandelt, kommt der Nagelpilz leicht wieder.
Nein. Nur etwa die Hälfte auffälliger Nägel ist tatsächlich von Pilz befallen. Auch Schuppenflechte, Verletzungen oder das Älterwerden können ähnlich aussehen. Deshalb sollte die Diagnose gesichert werden.
Ja. Füße trocken halten, einen Fußpilz behandeln, in Schwimmbädern Badeschuhe tragen, Socken und Schuhe wechseln und Handtücher nicht teilen senken das Risiko.