Osteoporose:
Symptome, Ursachen & Behandlung

Bei Osteoporose – im Volksmund Knochenschwund – verlieren die Knochen an Dichte und Stabilität. Sie werden porös und brechen leichter, manchmal schon bei einem kleinen Sturz oder ganz ohne erkennbaren Anlass. Das Tückische: Osteoporose tut lange nicht weh und wird oft erst nach dem ersten Knochenbruch entdeckt. Dabei lässt sie sich gut behandeln – und Brüche lassen sich wirksam vermeiden.

Das Wichtigste in Kürze
  • Osteoporose macht Knochen porös und bruchanfällig – oft lange unbemerkt.
  • Besonders gefährdet sind Frauen nach den Wechseljahren und ältere Menschen.
  • Die Diagnose sichert die Knochendichtemessung (DXA).
  • Schützend wirken Calcium & Vitamin D, Bewegung, Sturzprophylaxe und bei Bedarf Medikamente.

Osteoporose:
Symptome, Ursachen & Behandlung

Bei Osteoporose – im Volksmund Knochenschwund – verlieren die Knochen an Dichte und Stabilität. Sie werden porös und brechen leichter, manchmal schon bei einem kleinen Sturz oder ganz ohne erkennbaren Anlass. Das Tückische: Osteoporose tut lange nicht weh und wird oft erst nach dem ersten Knochenbruch entdeckt. Dabei lässt sie sich gut behandeln – und Brüche lassen sich wirksam vermeiden.

Das Wichtigste in Kürze
  • Osteoporose macht Knochen porös und bruchanfällig – oft lange unbemerkt.
  • Besonders gefährdet sind Frauen nach den Wechseljahren und ältere Menschen.
  • Die Diagnose sichert die Knochendichtemessung (DXA).
  • Schützend wirken Calcium & Vitamin D, Bewegung, Sturzprophylaxe und bei Bedarf Medikamente.
============================================================ FELD: toc-html ============================================================ ============================================================ FELD: body1-html (Verständnis, Symptome, Ursachen, Diagnose) ============================================================

Was ist Osteoporose?

Knochen sind lebendiges Gewebe: Lebenslang wird altes Material ab- und neues aufgebaut. Bei Osteoporose gerät dieses Gleichgewicht aus der Balance – es wird mehr Knochen abgebaut als aufgebaut. Die Knochenmasse nimmt ab und die innere Struktur wird löchrig. Dadurch reicht oft schon eine geringe Belastung, um einen Bruch auszulösen.

Am häufigsten betroffen sind Wirbelkörper, Hüfte (Oberschenkelhals) und Handgelenk. Gerade Wirbelbrüche entstehen manchmal ganz ohne Sturz.

Symptome

Osteoporose verläuft lange ohne Beschwerden. Hinweise treten meist erst spät auf:

  • plötzliche oder anhaltende Rückenschmerzen (oft durch unbemerkte Wirbelbrüche)
  • Abnahme der Körpergröße (mehrere Zentimeter)
  • ein zunehmender Rundrücken („Witwenbuckel")
  • Knochenbrüche nach geringen Anlässen (Bagatelltrauma)

Ursachen & Risikofaktoren

  • Alter und Geschlecht: mit den Jahren steigt das Risiko; Frauen sind durch den Östrogenabfall in den Wechseljahren besonders betroffen.
  • Veranlagung und frühere Knochenbrüche.
  • Bewegungsmangel, Untergewicht, einseitige Ernährung mit zu wenig Calcium und Vitamin D.
  • Rauchen und viel Alkohol.
  • Langzeit-Kortison (z. B. Prednisolon) und manche andere Medikamente.
  • Begleiterkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion, rheumatoide Arthritis oder eine chronische Nierenerkrankung.

Diagnose

Wichtigste Untersuchung ist die Knochendichtemessung (DXA). Sie liefert den sogenannten T-Wert: Ab einem Wert von −2,5 spricht man von Osteoporose, dazwischen (−1 bis −2,5) von einer Vorstufe (Osteopenie). Ergänzend fließen Alter, frühere Brüche und weitere Risikofaktoren in die Bewertung des Bruchrisikos ein. Röntgen und Labor dienen dazu, Brüche zu erkennen und andere Ursachen auszuschließen.