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Sarah K., 34
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Auf einen Blick
Die Grippe (Influenza) ist eine ansteckende Erkrankung der Atemwege, die durch Grippeviren (Influenzaviren) ausgelöst wird. Sie tritt vor allem im Winter in Wellen auf, der sogenannten Grippewelle, die in Deutschland meist zwischen Dezember und April verläuft und oft im Januar und Februar ihren Höhepunkt hat.
Wichtig: Die echte Grippe ist nicht dasselbe wie eine Erkältung (ein grippaler Infekt). Sie verläuft oft deutlich schwerer und kann ernste Komplikationen verursachen, vor allem bei älteren Menschen, chronisch Kranken, Schwangeren und sehr kleinen Kindern. Übertragen wird sie vor allem über Tröpfchen beim Husten, Niesen und Sprechen sowie über die Hände.
Medikamente und Impftermine im Blick behalten.
Eine Grippe legt einen oft für ein bis zwei Wochen flach. brite hilft dir, deine Medikamente im Blick zu behalten, prüft Wechselwirkungen und erinnert dich, wenn es Zeit für die jährliche Grippeimpfung ist.
Kostenlos registrierenAnders als eine Erkältung beginnt die echte Grippe meist plötzlich, oft innerhalb weniger Stunden. Typische Grippe-Symptome sind:
Die meisten gesunden Menschen erholen sich innerhalb von ein bis zwei Wochen, die Hauptbeschwerden lassen oft nach fünf bis sieben Tagen nach. Husten und Müdigkeit können aber noch länger bleiben.
Im Alltag werden Grippe und Erkältung oft verwechselt, dabei sind es unterschiedliche Erkrankungen mit unterschiedlichen Erregern. Diese Tabelle hilft bei der Einordnung:
| Echte Grippe (Influenza) | Erkältung (grippaler Infekt) | |
|---|---|---|
| Beginn | meist plötzlich, innerhalb von Stunden | eher langsam, über Tage |
| Fieber | oft hoch (über 38,5 Grad), mit Schüttelfrost | leicht oder gar kein Fieber |
| Gliederschmerzen | oft stark | leicht oder keine |
| Erschöpfung | ausgeprägt, oft über Wochen | eher mild |
| Schnupfen und Niesen | weniger im Vordergrund | typisch und ausgeprägt |
| Husten | oft trocken und quälend | meist leicht |
| Gesamteindruck | man fühlt sich richtig krank | angeschlagen, aber meist funktionsfähig |
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Die Übergänge sind fließend, und sicher unterscheiden lässt sich beides nicht immer. Auch andere Atemwegsviren wie das Coronavirus können ähnliche Beschwerden machen, hier hilft im Zweifel ein Test. Mehr zum Thema: Atemwegsinfektionen.
Bei den meisten gesunden Menschen heilt eine Grippe von allein aus. Im Mittelpunkt steht, den Körper zu unterstützen:
Antivirale Medikamente und das Zeitfenster. Gegen die Grippeviren selbst gibt es antivirale Medikamente (zum Beispiel Oseltamivir). Sie wirken aber nur, wenn sie früh begonnen werden, idealerweise innerhalb von etwa 48 Stunden nach Beginn der Beschwerden. Danach lässt der Nutzen stark nach. Sie verkürzen die Erkrankung meist nur um etwa einen Tag und sind nicht für jeden nötig, sinnvoll sind sie vor allem für Risikogruppen und bei schweren Verläufen. Ob ein solches Mittel infrage kommt, entscheidet die Ärztin oder der Arzt. Deshalb lohnt es sich, bei erhöhtem Risiko früh Kontakt aufzunehmen.
Antibiotika helfen gegen die Grippe nicht, da sie von Viren ausgelöst wird. Sie kommen nur infrage, wenn zusätzlich eine bakterielle Komplikation auftritt, zum Beispiel eine Lungenentzündung.
Die wichtigste Vorbeugung ist die jährliche Grippeimpfung. Sie muss jedes Jahr neu erfolgen, weil sich die Viren verändern und der Schutz nachlässt.
Wer sollte sich impfen lassen? Empfohlen wird die Impfung unter anderem für:
Wer nicht zu diesen Gruppen gehört, kann sich ebenfalls impfen lassen, am besten nach Rücksprache zur Kostenübernahme.
Wann ist der beste Zeitpunkt? Idealerweise von Oktober bis Mitte Dezember, also vor der Grippewelle. Der Schutz baut sich über etwa zehn bis vierzehn Tage auf. Auch eine spätere Impfung kann sich noch lohnen, solange die Welle noch nicht vorbei ist. Mehr dazu: Impfungen.
Jede Saison rechtzeitig an die Grippeimpfung denken.
Die Grippeimpfung wirkt nur, wenn sie rechtzeitig erfolgt, und sie muss jedes Jahr neu gemacht werden. brite kann dich jede Saison rechtzeitig erinnern und sammelt deine Impfungen und Medikamente an einem Ort.
Jetzt kostenlos startenNeben der Impfung helfen einfache Maßnahmen, eine Ansteckung zu vermeiden:
Geh frühzeitig zur Ärztin oder zum Arzt, wenn du zu einer Risikogruppe gehörst (zum Beispiel ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere) und Grippesymptome hast, denn dann kann ein antivirales Medikament sinnvoll sein und das Zeitfenster ist kurz. Auch wenn die Beschwerden nach etwa einer Woche nicht besser werden oder sich verschlechtern, solltest du dich vorstellen.
Ob Impftermin, fiebersenkende Mittel oder deine Dauermedikamente: brite hilft dir, den Überblick zu behalten.
Ein plötzlicher Beginn mit hohem Fieber, Schüttelfrost, starken Kopf- und Gliederschmerzen, ausgeprägter Müdigkeit, trockenem Husten und Halsschmerzen. Man fühlt sich meist richtig krank, anders als bei einer leichten Erkältung.
Die Grippe beginnt meist plötzlich und heftig, mit hohem Fieber und starken Gliederschmerzen. Eine Erkältung kommt langsamer, mit Schnupfen und Halsschmerzen und meist ohne hohes Fieber. Sicher unterscheiden lässt sich beides aber nicht immer.
Die meisten gesunden Menschen erholen sich in ein bis zwei Wochen, die Hauptbeschwerden oft schon nach fünf bis sieben Tagen. Husten und Müdigkeit können länger anhalten. Verschlechtern sich die Beschwerden oder kommen Atemprobleme dazu, geh zum Arzt.
Sie können helfen, wirken aber nur, wenn sie früh begonnen werden, idealerweise innerhalb von etwa 48 Stunden. Sie verkürzen die Grippe meist nur um etwa einen Tag und sind vor allem für Risikogruppen und schwere Verläufe gedacht. Der Arzt entscheidet.
Nein. Die Grippe wird von Viren ausgelöst, dagegen wirken Antibiotika nicht. Sie kommen nur infrage, wenn zusätzlich eine bakterielle Komplikation wie eine Lungenentzündung auftritt.
Idealerweise von Oktober bis Mitte Dezember, vor der Grippewelle. Der Schutz baut sich über etwa zehn bis vierzehn Tage auf. Auch eine spätere Impfung kann sich noch lohnen. Die Impfung muss jedes Jahr neu erfolgen.
Empfohlen wird die Impfung unter anderem für Menschen ab 60 Jahren, chronisch Kranke jeden Alters, Schwangere, Personal und Bewohner von Pflegeeinrichtungen sowie medizinisches Personal. Wer nicht dazugehört, kann sich ebenfalls impfen lassen.
Bei Atemnot, Schmerzen in der Brust, bläulichen Lippen, Verwirrtheit oder einer plötzlichen Verschlechterung nach anfänglicher Besserung. Bei Babys auch bei schnellem Atmen, bläulicher Haut oder Trinkverweigerung. Dann sofort Hilfe holen.