Nasenbluten stoppen:
richtige Erste Hilfe, Ursachen und Warnzeichen

Auf einen Blick

Sofort richtig handeln Aufrecht hinsetzen, Kopf nach vorne, den weichen Teil der Nasenflügel 10 bis 15 Minuten zusammendrücken. Den Kopf nicht in den Nacken legen.
Häufigste Ursache Trockene oder gereizte Schleimhaut an der vorderen Nasenscheidewand. In über 90 Prozent der Fälle ist Nasenbluten harmlos.
Bei Blutverdünnern Es blutet oft länger und stärker. Früher ärztliche Hilfe suchen, das Medikament aber niemals selbst absetzen.
Wann zum Arzt? Wenn es nach 15 bis 20 Minuten nicht steht, sehr stark ist, nach hinten in den Rachen läuft oder mit Schwindel einhergeht.

Erste Hilfe bei Nasenbluten: die richtigen Schritte

Nasenbluten sieht oft dramatischer aus, als es ist, und lässt sich in den allermeisten Fällen mit einfachen Handgriffen selbst stoppen. Wichtig ist, ruhig zu bleiben und richtig vorzugehen:

  1. Aufrecht hinsetzen: Setz dich gerade hin und beuge den Oberkörper und den Kopf leicht nach vorne, sodass das Blut vorne aus der Nase abfließen kann. Halte ein Tuch oder eine Schale darunter.
  2. Nasenflügel zusammendrücken: Drücke den weichen Teil der Nase, also die Nasenflügel unterhalb des knöchernen Nasenrückens, mit Daumen und Zeigefinger fest zusammen. Genau dort, am Locus Kiesselbachi, liegt die häufigste Blutungsquelle.
  3. Durchhalten, mindestens 10 Minuten: Halte den Druck ohne Unterbrechung 10 bis 15 Minuten, auch wenn es lang erscheint. Die Blutgerinnung braucht diese Zeit, um das Gefäß dauerhaft zu verschließen. Lässt du zwischendurch los, um nachzusehen, beginnt es oft von vorn.
  4. Durch den Mund atmen: Atme ruhig durch den Mund und spuck Blut, das in den Mund läuft, aus, statt es zu schlucken.
  5. Nacken kühlen: Ein kaltes, feuchtes Tuch oder ein Kühlpack im Nacken oder an der Nasenwurzel lässt die Gefäße über einen Reflex enger werden und unterstützt die Blutstillung.

Nach dem Stillstand solltest du einige Stunden nicht schnäuzen, nicht in der Nase bohren und auf schweres Heben oder heißes Duschen verzichten, damit sich der frische Pfropf nicht wieder löst.

Der häufigste Fehler: den Kopf in den Nacken legen

Viele kennen den Tipp, bei Nasenbluten den Kopf in den Nacken zu legen. Das ist falsch und kann schaden. Das Blut läuft dann nach hinten in den Rachen und wird verschluckt, was Übelkeit und Erbrechen auslöst. Außerdem lässt sich so nicht erkennen, wie viel Blut wirklich verloren geht, und es besteht die Gefahr, dass Blut in die Atemwege gerät. Der Kopf gehört nach vorne.

Wiederkehrendes Nasenbluten dokumentieren

Wie oft, wie stark, welche Seite, welche Auslöser: Wer das festhält, hilft dem Arzt, die Ursache schneller zu finden. Mit brite dokumentierst du solche Episoden kostenlos und hast sie beim Termin parat.

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Warum der Kopf nach vorne gehört

Der Unterschied zwischen vorne und hinten entscheidet, ob die Erste Hilfe wirklich hilft. Beugst du den Kopf nach vorne, fließt das Blut aus dem Nasenloch nach außen ab. Du siehst, wie stark es blutet und ob es nachlässt, und es gelangt nichts in den Magen oder die Atemwege. Legst du den Kopf dagegen in den Nacken, rinnt das Blut über den Rachen in die Speiseröhre und den Magen. Dort reizt es die Schleimhaut und kann Übelkeit oder Erbrechen auslösen. Erschrick nicht, falls verschlucktes Blut später schwarz erbrochen wird, das ist nur durch die Magensäure zersetztes Blut. Noch wichtiger: Im Liegen oder mit überstrecktem Kopf kann Blut in die Luftröhre geraten. Deshalb gilt immer: aufrecht sitzen, Kopf nach vorne.

Ursachen: Woher kommt das Nasenbluten?

In über 90 Prozent der Fälle stammt die Blutung aus dem vorderen Teil der Nasenscheidewand, dem Locus Kiesselbachi. Dort liegt ein feines Gefäßgeflecht direkt unter einer dünnen Schleimhaut, die leicht reißt. Diese vorderen Blutungen sind meist harmlos und gut selbst zu stoppen. Seltener, vor allem bei älteren Menschen, kommt die Blutung aus dem hinteren Nasenbereich. Sie ist oft stärker, schwerer zu stillen und gehört meist in ärztliche Hand.

Die Auslöser lassen sich in lokale und allgemeine Ursachen einteilen:

Gruppe Typische Auslöser
Lokal (in der Nase) Trockene Schleimhaut durch Heizungsluft, Nasenbohren, kräftiges Schnäuzen, kleine Verletzungen, Fremdkörper (bei Kindern), Infekte, eine allergische Rhinitis oder eine Nasennebenhöhlenentzündung
Allgemein (im Körper) Blutverdünnende Medikamente, Gerinnungsstörungen, ein stark erhöhter Blutdruck sowie seltene Gefäßerkrankungen

Mit Abstand am häufigsten ist eine gereizte oder ausgetrocknete Schleimhaut. Trockene Heizungsluft im Winter, häufiges Naseputzen bei einer Erkältung oder das Bohren in der Nase reichen oft schon aus, damit ein feines Gefäß platzt. Bei Kindern kommt nicht selten ein in die Nase geschobener Fremdkörper dazu. Zu den allgemeinen Ursachen zählen neben Blutverdünnern auch angeborene oder erworbene Gerinnungsstörungen sowie, selten, eine erbliche Gefäßerkrankung (Morbus Osler), bei der es immer wieder zu Nasenbluten kommt. Solche selteneren Ursachen klärt der Arzt ab, wenn das Nasenbluten ungewöhnlich häufig oder stark ist oder zusammen mit anderen Blutungszeichen auftritt.

Ein verbreiteter Irrtum betrifft den Blutdruck: Ein hoher Blutdruck ist meist nicht die eigentliche Ursache des Nasenblutens, er kann eine bestehende Blutung aber verlängern und verstärken. Wer dauerhaft mit dem Blutdruck zu kämpfen hat, findet im Ratgeber Blutdruck natürlich senken konkrete Maßnahmen. Tritt Nasenbluten immer wieder und nur auf einer Seite auf, sollte ein HNO-Arzt die Ursache genauer abklären.

Vordere und hintere Nasenblutung: wo der Unterschied liegt

Für die Einordnung ist wichtig, ob die Blutung vorne oder hinten in der Nase sitzt. Die vordere Blutung aus dem Locus Kiesselbachi macht den allergrößten Teil aus. Sie ist gut sichtbar, lässt sich durch das Zusammendrücken der Nasenflügel meist stoppen und ist in der Regel harmlos. Die hintere Blutung ist seltener, betrifft häufiger ältere Menschen, Menschen mit hohem Blutdruck oder unter Blutverdünnern und stammt aus größeren Gefäßen tiefer in der Nase. Sie blutet oft stärker, läuft eher in den Rachen als nach vorne und lässt sich durch das Zusammendrücken der Nasenflügel kaum beeinflussen. Genau deshalb ist eine Blutung, die trotz korrekter Erste-Hilfe vor allem nach hinten abläuft, ein Grund, rasch ärztliche Hilfe zu suchen.

Nasenbluten und Blutverdünner: das musst du wissen

Wer blutverdünnende Medikamente einnimmt, blutet bei einer Verletzung der Nasenschleimhaut oft länger und stärker. Das betrifft sowohl Gerinnungshemmer wie Phenprocoumon (Marcumar) und moderne Wirkstoffe wie Apixaban als auch Thrombozytenhemmer wie ASS und Clopidogrel. Viele Menschen nehmen sie aus gutem Grund, etwa bei Vorhofflimmern oder nach einer Thrombose.

Drei Punkte sind dabei wichtig. Erstens: Die Erste-Hilfe-Maßnahmen sind dieselben, du solltest aber früher ärztliche Hilfe suchen, wenn die Blutung nicht zügig steht. Zweitens, und das ist entscheidend: Setze dein Medikament niemals eigenmächtig ab, denn das kann gefährlicher sein als das Nasenbluten selbst. Bei gestoppter Blutung kann die Therapie in der Regel weiterlaufen, die Entscheidung trifft aber der Arzt. Drittens spielen Wechselwirkungen eine Rolle: Schmerzmittel wie Ibuprofen oder ASS können die Blutungsneigung zusätzlich erhöhen. Wer leicht blaue Flecken bekommt oder häufig blutet, sollte das ärztlich prüfen lassen, mehr dazu unter blaue Flecken.

Wann sofort zum Arzt oder Notruf

Hol dir umgehend Hilfe, im Notfall über die 112, wenn die Blutung sehr stark ist oder sich nach 20 Minuten korrekter Kompression nicht stoppen lässt, wenn das Blut vor allem nach hinten in den Rachen läuft, wenn das Nasenbluten nach einem Unfall oder Schlag auf den Kopf auftritt, oder wenn Zeichen eines größeren Blutverlusts wie Blässe, Schwäche, Herzrasen oder Schwindel dazukommen. Auch bei Blutverdünnern und bei kleinen Kindern mit starker Blutung gilt eine niedrigere Schwelle.

Blutverdünner sicher im Griff

Gerade bei Gerinnungshemmern zählt die zuverlässige Einnahme und der Blick auf Wechselwirkungen. brite erinnert dich an deine Medikamente und warnt, wenn sich zwei Mittel, etwa ein Blutverdünner und ein Schmerzmittel, ungünstig beeinflussen.

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So findet der Arzt die Ursache

Bei wiederkehrendem oder unklarem Nasenbluten beginnt der Arzt mit gezielten Fragen: Wie oft tritt es auf, wie stark blutet es, ein- oder beidseitig, seit wann, und gibt es Auslöser wie trockene Luft, kräftiges Schnäuzen oder einen Sturz? Wichtig sind außerdem der Blutdruck, bekannte Gerinnungsstörungen und alle Medikamente, vor allem Blutverdünner und Schmerzmittel. Anschließend schaut der HNO-Arzt mit einer kleinen Optik in die Nase (Nasenendoskopie), um die Blutungsquelle direkt zu sehen. So lässt sich klären, ob eine harmlose vordere Blutung vorliegt oder eine genauere Abklärung nötig ist. Bei Verdacht auf eine allgemeine Ursache kommt eine Blutuntersuchung dazu.

Häufiges Nasenbluten: Ursachen und was hilft

Kommt es immer wieder zu Nasenbluten, etwa mehrmals pro Woche, steckt meist eine gut behandelbare Ursache dahinter. Häufig ist es eine chronisch trockene oder gereizte Schleimhaut, oft verstärkt durch Heizungsluft, Nasensprays oder blutverdünnende Medikamente. Ein HNO-Arzt kann das verantwortliche Gefäß am Locus Kiesselbachi gezielt veröden, ein kurzer, ambulanter Eingriff, der die Blutungen oft dauerhaft beendet. Hält eine Blutung an oder sitzt sie weiter hinten, helfen eine Nasentamponade und eine weitere Abklärung.

Wichtig ist auch der Blick auf die Folgen: Wer über längere Zeit immer wieder größere Mengen Blut verliert, kann einen Eisenmangel entwickeln. Anzeichen wie anhaltende Müdigkeit oder Blässe sollten daher ernst genommen werden, mehr dazu unter Eisenmangelanämie.

Behandlung beim Arzt: Verödung und Tamponade

Lässt sich eine Blutung nicht selbst stoppen oder kehrt sie ständig wieder, hat der HNO-Arzt mehrere Möglichkeiten. Bei einer klar erkennbaren vorderen Blutungsquelle wird das verantwortliche Gefäß verödet, meist mit einer feinen elektrischen Sonde oder mit einem Ätzmittel. Das ist ein kurzer, ambulanter Eingriff unter örtlicher Betäubung, der die Blutungen oft dauerhaft beendet. Blutet es stärker oder weiter hinten, wird eine Nasentamponade eingelegt, die das Gefäß von innen komprimiert und nach ein bis zwei Tagen wieder entfernt wird. Nur selten, bei schwer stillbaren Blutungen, ist ein größerer Eingriff nötig. Nach jeder Behandlung gilt: einige Tage nicht schnäuzen und die Schleimhaut gut pflegen.

Nasenbluten bei Kindern

Bei Kindern ist Nasenbluten besonders häufig und fast immer harmlos. Meist stammt es aus dem vorderen Bereich der Nase, ausgelöst durch Nasenbohren, trockene Luft oder kleine Verletzungen, bei kleinen Kindern manchmal auch durch einen Fremdkörper. Die Erste Hilfe ist dieselbe wie bei Erwachsenen: aufrecht hinsetzen, Kopf nach vorne, den weichen Teil der Nase einige Minuten zusammendrücken und das Kind ruhig ablenken. Bei Kindern steht die Blutung oft schon nach etwa 10 Minuten. Wichtig ist, selbst ruhig zu bleiben, denn das überträgt sich. Häufiges Nasenbluten, eine sehr starke Blutung oder eine, die sich nicht stoppen lässt, gehört ärztlich abgeklärt. Bei wiederholtem Nasenbluten in der Wachstumsphase reichen oft eine pflegende Nasensalbe und der Verzicht auf das Nasenbohren. Stopfe dem Kind niemals Watte oder Taschentücher tief in die Nase, und versuche nicht, einen vermuteten Fremdkörper selbst zu entfernen, das übernimmt der Arzt.

Nach dem Nasenbluten richtig verhalten

Ist die Blutung gestoppt, braucht der frische Pfropf Ruhe, um stabil zu bleiben. Verzichte für einige Stunden, besser einen ganzen Tag, auf kräftiges Schnäuzen, auf das Bohren in der Nase und auf schweres Heben. Auch sehr heißes Duschen, Sauna und Alkohol können die Gefäße erweitern und eine erneute Blutung begünstigen. Pflege die Schleimhaut in den folgenden Tagen mit einer feuchtigkeitsspendenden Nasensalbe. Bemerkst du nach einer starken oder langen Blutung anhaltende Müdigkeit, Blässe oder Schwindel, lass deine Blutwerte ärztlich prüfen, um einen Eisenmangel auszuschließen.

Nasenbluten vorbeugen

Gerade bei trockenheitsbedingtem Nasenbluten lässt sich gut vorbeugen. Sorge in der Heizperiode für ausreichend Luftfeuchtigkeit, zum Beispiel mit einem Wassergefäß an der Heizung. Halte die Nasenschleimhaut feucht, etwa mit einer pflegenden Nasensalbe oder einem Meersalz-Nasenspray. Verzichte auf kräftiges Schnäuzen und das Bohren in der Nase, und behandle eine verstopfte Nase bei Erkältung oder Allergie früh. Wer Blutverdünner nimmt oder einen hohen Blutdruck hat, sollte beides gut ärztlich einstellen lassen. Und bei wiederkehrenden Blutungen lohnt sich der frühe Gang zum HNO-Arzt. Wer beim Sport häufig Schläge auf die Nase abbekommt, etwa beim Ballsport oder Kampfsport, kann zusätzlich an einen Schutz denken und sollte nach einer Verletzung auf eine gute Schleimhautpflege achten.

Wann Nasenbluten ein Zeichen für mehr sein kann

In den allermeisten Fällen ist Nasenbluten harmlos. Hellhörig werden solltest du aber, wenn es immer wieder und nur auf derselben Seite auftritt, denn dann sollte ein HNO-Arzt eine örtliche Ursache ausschließen. Treten neben dem Nasenbluten auch andere Blutungszeichen auf, etwa Zahnfleischbluten, viele blaue Flecken oder lange nachblutende kleine Wunden, kann eine Störung der Blutgerinnung dahinterstecken. Und wer regelmäßig große Mengen Blut verliert, sollte die Blutwerte kontrollieren lassen. Solche Fälle sind selten, aber sie sind der Grund, warum hartnäckiges oder ungewöhnliches Nasenbluten ärztlich abgeklärt gehört.

Häufige Fragen zu Nasenbluten

Setz dich aufrecht hin, beuge den Kopf leicht nach vorne und drücke den weichen Teil der Nasenflügel mit Daumen und Zeigefinger fest zusammen, mindestens 10 bis 15 Minuten ohne loszulassen. Atme durch den Mund und kühle den Nacken. So kommt die Blutung meist zum Stillstand.
Nein. Das ist der häufigste Fehler. Dabei läuft das Blut in den Rachen und wird verschluckt, was Übelkeit und Erbrechen auslösen kann. Außerdem lässt sich der Blutverlust so nicht einschätzen. Der Kopf gehört nach vorne, nicht nach hinten.
Meist hört es nach wenigen Minuten von selbst auf. Steht die Blutung nach 15 bis 20 Minuten korrekter Kompression nicht (bei Kindern nach etwa 10 Minuten), oder ist sie sehr stark, solltest du ärztliche Hilfe suchen.
Ein hoher Blutdruck verursacht Nasenbluten meist nicht, kann eine Blutung aber verlängern und verstärken. Sehr starkes oder häufiges Nasenbluten zusammen mit stark erhöhtem Blutdruck sollte ärztlich abgeklärt werden.
Wende dieselbe Erste-Hilfe an, aber sei wachsamer: Unter Blutverdünnern blutet es oft länger und stärker, daher früher zum Arzt. Setze dein Medikament niemals eigenmächtig ab, sondern sprich die Situation mit deinem Arzt ab.
Wenn die Blutung sehr stark ist, sich nach 20 Minuten nicht stoppen lässt, vor allem nach hinten in den Rachen läuft, nach einem Unfall auftritt oder von Schwäche, Blässe und Schwindel begleitet wird. Dann den Rettungsdienst über die 112 rufen.
Trockene Heizungsluft trocknet die Nasenschleimhaut aus, sodass kleine Gefäße leichter platzen. Eine pflegende Nasensalbe, Meersalz-Nasenspray und eine höhere Luftfeuchtigkeit beugen vor.
Bei wiederkehrendem Nasenbluten lohnt sich der Gang zum HNO-Arzt. Oft hilft eine kleine Verödung des verantwortlichen Gefäßes. Außerdem werden mögliche Ursachen wie trockene Schleimhaut, Blutverdünner oder seltener andere Erkrankungen abgeklärt.
Ja. Kälte im Nacken oder an der Nasenwurzel lässt die Blutgefäße über einen Reflex enger werden und unterstützt so die Blutstillung. Es ersetzt aber nicht das Zusammendrücken der Nasenflügel.

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Quellen

  1. HNO-Ärzte im Netz (Deutscher Berufsverband der HNO-Ärzte): Nasenbluten, Sofortmaßnahmen und Ursachen (Stand 2025).
  2. Thangavelu K. et al.: Epistaxis, Übersicht und aktuelle Aspekte, HNO 69, 2021.
  3. AMBOSS: Epistaxis, Diagnostik und Akuttherapie (Stand 2026).
  4. MSD Manual, Profi-Ausgabe: Nasenbluten (Epistaxis), Stand 2025.

Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei starkem, nicht stillbarem oder wiederkehrendem Nasenbluten sowie unter Blutverdünnern wende dich an eine ärztliche Praxis, im Notfall an die 112. Setze blutverdünnende Medikamente niemals eigenmächtig ab.