Sehstörungen: Ursachen,
Notfall & was hilft

Plötzlich verschwommen, Doppelbilder, ein schwarzer Fleck, Lichtblitze: Sehstörungen können viele Ursachen haben – von harmloser Brillenfehlsichtigkeit bis zum Schlaganfall oder akuten Glaukomanfall. Die wichtigste Frage ist immer: Plötzlich oder schleichend? Plötzliche oder einseitige Sehstörungen sind häufig ein Notfall. Hier erfährst du, welche Warnzeichen du nicht ignorieren darfst, was hinter den verschiedenen Formen steckt und wann eine zeitnahe Abklärung notwendig ist.

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1. Was du jetzt sofort tun kannst

Schnellhilfe bei Sehstörungen

  • FAST-Schema bei Verdacht auf Schlaganfall: Hängender Mundwinkel, Sprachstörung, Schwäche eines Arms? Sofort 112.
  • Plötzlich vs. schleichend: Plötzlicher Sehverlust, Lichtblitze mit Russregen oder Vorhang im Sichtfeld → augenärztliche Notaufnahme.
  • Doppelbilder testen: Ein Auge zuhalten – verschwinden die Doppelbilder? Dann binokular (oft neurologisch). Bestehen sie? Dann monokular (Augenursache).
  • Bei Diabetes: Blutzucker prüfen. Stark veränderte Werte können vorübergehende Unschärfe verursachen.
  • Vorsorge: Ab 40 Jahre jährlich zur augenärztlichen Vorsorge (Glaukom). Bei Diabetes mindestens 1×/Jahr Augenhintergrund-Kontrolle.
NOTFALL: Sofort ärztliche Hilfe! Plötzlicher Sehverlust auf einem Auge („Vorhang", schwarzer Fleck) – Verdacht auf Netzhautablösung oder Gefäßverschluss. Plötzliche Doppelbilder mit einseitiger Schwäche oder Sprachstörung – Verdacht auf Schlaganfall (FAST). Lichtblitze mit „Russregen" – Verdacht auf Netzhautablösung. Akute starke Augenschmerzen mit Sehminderung, Halos um Lichter, Übelkeit – Verdacht auf akuten Glaukomanfall. Vorübergehende Erblindung über Sekunden bis Minuten (Amaurosis fugax) – Hinweis auf TIA oder Karotisstenose.

2. Sehstörungen verstehen – Was passiert im Körper?

Unter Sehstörungen versteht man jede Veränderung der Sehfähigkeit – von leichter Unschärfe über Doppelbilder und verschwommenes Sehen bis hin zum plötzlichen Sehverlust. Sehstörungen sind ein Symptom, keine eigene Krankheit. Die Ursachen reichen von harmlosen Brillenfehlsichtigkeiten bis zu lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Schlaganfall.

Die wichtigsten Formen

Unscharfes Sehen: Die häufigste Form. Ursachen: Brillenfehlsichtigkeit, trockene Augen, Katarakt, Diabetes, Bluthochdruck.

Doppelbilder (Diplopie): Sehen von zwei Bildern eines Objekts. Wichtig: monokular (auch beim Zuhalten eines Auges – Augenursache) vs. binokular (verschwindet beim Zuhalten – Hinweis auf neurologische Ursache).

Gesichtsfeldausfall (Skotom): Bereich, in dem nichts wahrgenommen wird. Halbseitige Ausfälle (Hemianopsie) deuten auf Schlaganfall oder Sehbahnerkrankungen hin.

Flimmern, Lichtblitze, Aura: Typisch für Migräne mit Aura. Lichtblitze können aber auch auf Netzhautablösung hinweisen.

Verzerrtes Sehen (Metamorphopsien): Gerade Linien erscheinen krumm – typisches Zeichen einer altersbedingten Makuladegeneration.

Mouches volantes („fliegende Mücken"): Punkte oder Fäden im Sichtfeld. Meistens harmlos. Plötzlich neu auftretende oder zunehmende Mücken mit Lichtblitzen sofort augenärztlich abklären.

Farbsehstörungen: Können auf Erkrankungen der Netzhaut, des Sehnervs (Optikusneuritis), Vergiftungen oder Medikamenten-Nebenwirkungen hinweisen.

Einfacher Selbsttest: Mono- oder binokular? Bei Doppelbildern: Ein Auge zuhalten. Verschwinden die Doppelbilder? Dann binokular – Verdacht auf neurologische Ursache, Hirnnervenparese oder Schilddrüsenorbitopathie. Bleiben die Doppelbilder? Dann monokular – Ursache liegt im Auge selbst (Katarakt, Hornhauterkrankung). Wichtig für die richtige Anlaufstelle.

3. Häufige Ursachen für Sehstörungen

3.1 Augenerkrankungen

Brillenfehlsichtigkeit: Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit, Astigmatismus, Alterssichtigkeit – die mit Abstand häufigste Ursache.

Trockene Augen (Sicca-Syndrom): Wechselnd unscharfes Sehen, Brennen, Fremdkörpergefühl. Verstärkt durch Bildschirmarbeit, Klimaanlage, Medikamente, Wechseljahre.

Grauer Star (Katarakt): Trübung der Augenlinse – schleichende Sehverschlechterung, Blendungsempfinden. Operativ gut behandelbar.

Grüner Star (Glaukom): Schädigung des Sehnervs durch erhöhten Augeninnendruck – langsamer Verlust des Gesichtsfelds, oft lange unbemerkt. Akuter Glaukomanfall ist ein Notfall.

Altersbedingte Makuladegeneration (AMD): Schleichende Verschlechterung der zentralen Sehschärfe, verzerrtes Sehen – die häufigste Ursache für schwere Sehbehinderung im Alter.

Netzhautablösung: Notfall – Lichtblitze, viele neue „fliegende Mücken", schwarzer Vorhang im Sichtfeld.

Optikusneuritis: Entzündung des Sehnervs, oft im Rahmen einer Multiplen Sklerose – Sehverschlechterung, Schmerzen bei Augenbewegung, Farbsehstörungen.

Augenentzündungen: Konjunktivitis, Uveitis, Keratitis.

3.2 Systemisch und neurologisch

Schlaganfall / TIA: Halbseitiger Gesichtsfeldausfall, Doppelbilder, vorübergehende Erblindung auf einem Auge (Amaurosis fugax). Notfall.

Migräne mit Aura: Flimmern, gezackte Linien, Skotome – in der Regel über 5–20 Minuten zunehmend, gefolgt von Kopfschmerz.

Bluthochdruck: Hypertensive Krisen können akute Sehstörungen verursachen. Auch chronischer Bluthochdruck schädigt langfristig die Netzhautgefäße.

Diabetes: Diabetische Retinopathie ist eine der häufigsten Ursachen für Sehverlust bei Berufstätigen. Auch akute Blutzuckerschwankungen können vorübergehende Unschärfe verursachen.

Riesenzellarteriitis (Arteriitis temporalis): Bei älteren Menschen – Kopfschmerzen, Kauclaudicatio, plötzlicher einseitiger Sehverlust. Notfall, da das andere Auge bedroht ist.

Multiple Sklerose: Optikusneuritis als Erstsymptom möglich.

Schilddrüsenerkrankungen: Schilddrüsenorbitopathie bei Morbus Basedow – Vortreten der Augen, Doppelbilder, Sehnervenkompression.

4. Plötzlich oder schleichend?

Bei Sehstörungen ist die wichtigste diagnostische Frage, wie schnell sie sich entwickelt haben – sie unterscheidet Notfälle von planmäßig abklärbaren Veränderungen.

MerkmalPlötzliche SehstörungSchleichende Sehstörung
ZeitverlaufSekunden bis StundenWochen bis Jahre
Typische UrsachenSchlaganfall, Netzhautablösung, Glaukomanfall, Migräne-AuraBrillenfehlsichtigkeit, Katarakt, AMD, diabetische Retinopathie, Glaukom
AnlaufstelleAugenärztliche Notaufnahme oder 112Augenärztliche Praxis – planbar
Diagnostik-SchwerpunktSofortige Notfalldiagnostik (CT, Augeninnendruck, Fundus)Sehtest, OCT, Augenhintergrund, ggf. Labor
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Auch wichtig: Einseitig oder beidseitig? Einseitige Sehstörungen sind häufig ein Hinweis auf ein lokales Problem im Auge oder im Bereich der Sehbahn (z. B. Karotisstenose, Optikusneuritis). Beidseitige Sehstörungen sprechen eher für systemische Ursachen (Migräne-Aura, Schlaganfall im Sehzentrum, Diabetes-bedingte Linsenveränderung).

5. Was wirklich hilft

Therapie nach Ursache

Brillenfehlsichtigkeit: Brille oder Kontaktlinsen, ggf. refraktive Chirurgie.

Trockene Augen: Tränenersatzmittel, Augenpflege.

Katarakt: Operation mit Linsenimplantation – einer der häufigsten und sichersten OPs überhaupt.

Glaukom: Drucksenkende Augentropfen, Lasertherapie, OP.

AMD: Intravitreale Anti-VEGF-Injektionen, AREDS-Vitamine je nach Form.

Diabetische Retinopathie: Anti-VEGF, Laserkoagulation, Optimierung der Stoffwechseleinstellung.

Schlaganfall, TIA, Riesenzellarteriitis: Sofortige internistische/neurologische Notfalltherapie.

Migräne: Spezifische Akut- und Prophylaxetherapie.

Diabetes und Augen Diabetes ist eine der wichtigsten Ursachen für Sehstörungen. Bei stark veränderten Blutzuckerwerten kann sich die Linsenkrümmung vorübergehend ändern – das Sehen wird unscharf. Die Sehstörung verschwindet meist nach Stabilisierung. Wichtig: Die diabetische Retinopathie verläuft lange unbemerkt – deshalb sind regelmäßige augenärztliche Kontrollen ab Diabetes-Diagnose Pflicht (mindestens 1×/Jahr).
Migräne mit Aura Bei Migräne sind Sehstörungen das häufigste Aura-Symptom: gezackte Linien (Fortifikationen), Flimmerskotome, blinde Flecken im zentralen Gesichtsfeld – in der Regel beidseitig wahrgenommen, dauern 5–60 Minuten, gefolgt vom typischen pulsierenden Kopfschmerz. Wichtig: Erstmals auftretende Aura, lange anhaltende Aura oder Aura mit zusätzlichen neurologischen Symptomen sollten neurologisch abgeklärt werden – zur Abgrenzung von TIA oder Schlaganfall.

6. Liegt es an deiner Medikation?

Verschiedene Medikamente können Sehstörungen als Nebenwirkung verursachen – andere sind die wichtigste Therapie. Ein Überblick:

MedikamentWirkung auf das Sehen
Anticholinergika (z. B. Spasmolytika, Antihistaminika 1. Gen.)Akkommodationsstörung, unscharfes Sehen – kann auch akutes Engwinkelglaukom auslösen
HydroxychloroquinMaculopathie bei langer Therapie – regelmäßige augenärztliche Kontrollen Pflicht
PDE-5-Hemmer (Sildenafil, Tadalafil)Vorübergehende Blau-Verfärbung des Sehens, sehr selten anteriore ischämische Optikusneuropathie
Drucksenkende Augentropfen (Timolol, Latanoprost)Behandeln Glaukom – tägliche Anwendung essentiell, niemals eigenmächtig pausieren
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Weitere Wirkstoffe mit augenärztlich relevanten Nebenwirkungen: Ethambutol (Optikusneuropathie), Amiodaron (Hornhautablagerungen), Topiramat (akutes Engwinkelglaukom), Tamsulosin (intraoperatives Floppy-Iris-Syndrom bei Katarakt-OP), langfristiges Kortison (Katarakt, Glaukom).

Wichtig: Augentropfen nicht eigenmächtig absetzen Drucksenkende Augentropfen beim Glaukom müssen täglich und konsequent angewendet werden – Aussetzer können zu schleichendem Sehverlust führen. Bei Nebenwirkungen mit der augenärztlichen Praxis sprechen, statt selbst zu pausieren. Bei Katarakt-OP unbedingt vorher mitteilen, falls Tamsulosin eingenommen wird (Floppy-Iris-Risiko).

Digitaler Medikationsplan: Erfasse alle Präparate – Augenheilkunde, Diabetologie, Neurologie und Hausarzt sehen sofort, welche Wirkstoffe das Sehen beeinflussen können. → Medikationsplan erstellen

Wechselwirkungs-Check: Welche Medikamente können Sehstörungen verursachen? → Wechselwirkungs-Check starten

Einnahme-Erinnerung: Augentropfen, Diabetes-Medikamente, Blutdruck-Medikamente pünktlich einnehmen. → Erinnerung einrichten

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7. Wann solltest du Sehstörungen abklären lassen?

  • Sofort Notruf 112: Plötzliche Doppelbilder oder Gesichtsfeldausfall mit hängendem Mundwinkel, Sprachstörung oder Schwäche – Verdacht auf Schlaganfall (FAST-Schema).
  • Sofort augenärztliche Notaufnahme: Plötzlicher Sehverlust auf einem Auge („Vorhang", schwarzer Fleck).
  • Sofort augenärztliche Notaufnahme: Lichtblitze, viele neue „fliegende Mücken" oder „Russregen" – Verdacht auf Netzhautablösung.
  • Sofort augenärztliche Notaufnahme: Akute starke Augenschmerzen mit Sehminderung, Rötung, Halos um Lichter, Übelkeit – Verdacht auf akuten Glaukomanfall.
  • Sofort zum Arzt: Vorübergehende Erblindung über Sekunden bis Minuten (Amaurosis fugax) – Hinweis auf TIA oder Karotisstenose.
  • Sofort zum Arzt: Sehstörungen mit Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit, Fieber.
  • Sofort zum Arzt: Sehstörungen nach Augenverletzung, Verätzung oder Chemikalienkontakt.
  • Zeitnah zum Arzt: Schleichende Sehverschlechterung über Wochen oder Monate – planmäßige augenärztliche Abklärung.

8. Vorbereitung auf den Arzttermin – Deine Checkliste

  • Akut oder schleichend? Sekunden, Stunden, Wochen oder Monate?
  • Einseitig oder beidseitig? Wichtig für die Differenzialdiagnose.
  • Welche Form? Unschärfe, Doppelbilder, Gesichtsfeldausfall, Lichtblitze, verzerrtes Sehen, Mücken?
  • Begleitsymptome: Kopfschmerzen, neurologische Ausfälle, Augenschmerzen, Übelkeit, Halos?
  • Risikofaktoren: Diabetes, Bluthochdruck, Rauchen, Familienanamnese, Antikoagulation?
  • Medikamente: Vollständige Liste – besonders Hydroxychloroquin, Anticholinergika, Topiramat, Sildenafil.
  • Vorgeschichte: Augenoperationen, frühere Sehprobleme, augenärztliche Vorerkrankungen?

Mehr dazu: Arzttermin vorbereiten.

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FAQ: Häufige Fragen zu Sehstörungen

Bei plötzlichem Sehverlust, plötzlichen Doppelbildern, Lichtblitzen mit „Russregen", akuten Augenschmerzen mit Sehminderung oder bei Sehstörungen mit neurologischen Symptomen (Schwäche, Sprachstörung) sofort 112 oder die augenärztliche Notaufnahme.
Vereinzelte, langsam wandernde Punkte oder Fäden (Mouches volantes) sind in der Regel harmlos (Glaskörpertrübungen). Plötzlich neu auftretende, viele oder mit Lichtblitzen verbundene Mouches volantes müssen sofort augenärztlich abgeklärt werden – Verdacht auf Netzhautablösung.
Ja – starke Blutzuckerschwankungen können vorübergehend zu unscharfem Sehen führen, weil sich die Linsenkrümmung ändert. Langfristig kann Diabetes die Netzhaut schädigen (diabetische Retinopathie). Regelmäßige augenärztliche Kontrollen sind bei Diabetes Pflicht.
Eine vorübergehende neurologische Störung vor oder während des Migräne-Anfalls. Typisch sind Flimmern, gezackte Linien oder blinde Flecken – in der Regel beidseitig, fünf bis sechzig Minuten dauernd. Bei erstmaliger Aura oder Aura mit zusätzlichen Symptomen unbedingt neurologisch abklären lassen.
Vorübergehende Erblindung auf einem Auge über Sekunden bis Minuten – oft beschrieben als „Vorhang, der herunterfällt". Hinweis auf eine TIA oder Karotisstenose. Sofortige neurologische Abklärung notwendig.
Anticholinergika, Hydroxychloroquin, Ethambutol, Amiodaron, PDE-5-Hemmer (Sildenafil), Topiramat und langfristiges Kortison können Sehstörungen verursachen. Bei Verdacht mit der behandelnden Praxis sprechen – nicht eigenmächtig absetzen.
Ein Notfall mit plötzlichem Anstieg des Augeninnendrucks. Symptome: starke Augenschmerzen, gerötetes Auge, Sehminderung, Halos um Lichter, Übelkeit, Erbrechen. Sofortige augenärztliche Behandlung notwendig, sonst droht der Sehverlust.
Erwachsene ohne Risikofaktoren in der Regel alle zwei bis drei Jahre, ab dem 40. Lebensjahr jährlich (Glaukomvorsorge). Bei Diabetes, Bluthochdruck oder Augenerkrankungen in der Familie sind kürzere Intervalle sinnvoll.

Quellen

  1. Berufsverband der Augenärzte (BVA) und Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG): Leitlinien Augenheilkunde
  2. gesundheitsinformation.de (IQWiG): Sehstörungen
  3. S2e-Leitlinie Diabetische Retinopathie (DOG/BVA, AWMF 045-015, 2023)
  4. Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG)
  5. brite App: Anonymisierte Nutzerdaten, Stand April 2026
Medizinischer Haftungsausschluss: Diese Seite dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Therapie. Akute Sehstörungen können Notfälle sein – im Zweifel sofort die augenärztliche Notaufnahme oder 112. Augentropfen und systemische Medikamente sollten nicht eigenmächtig abgesetzt werden. Stand: April 2026.